Geteiltes Europa nach der Wahl – PI und extremer Rechtskonservativismus in ideologischer Sackgasse

Europa Rechts Links

Das Internetblog Politically Incorrect und der extremer Rechtskonservativismus sind ideologisch völlig im Arsch. Die dort verbreiteten „News“ gegen den Mainstream sind nichts weiter als ultrakonservative Propaganda, in einem abgeschlossenem rechten Universum. PI hat jeglichen Anspruch auf Meinungsführerschaft, gegen die allgemeinverblödende Mainstream-PR, verloren. Die Probleme der europäischen Gesellschaften sind inzwischen an einem Punkt in der Geschichte angelangt, an dem ein Blog wie PI sich selbst überlebt hat. Die Menschen in Europa sind bereits aufgewacht. Nur bei PI hat man noch nicht gemerkt, dass die inzwischen völlig in sich selbst verrannte Weltsicht keine Probleme löst. Die bei PI hochgejubelten Parteien PRO und Freiheit sind für Deutschland völlig bedeutungslos geworden.

Die Schere, zwischen der medial verbreiteten Weltanschauung und der Realitätswahrnehmung des einzelnen Bürgers, ist bereits auf dem Niveau einer Unterdrückungsdiktatur nach George Orwell angekommen. Was die Menschen wollen sind konkrete Darstellungen der realen Verhältnisse und keine rechtslastige Gegenpropaganda, welche eine ebenso verschobene Weltsicht vermitteln will, die in der Wahrnehmung des aufgewachten Bürgers ebenfalls keine Optionen bietet. Was der gesamten mainstreamkritischen und rechtskonservativen Szene fehlt sind konkrete Lösungsvorschläge für die Zukunft. Nach dem Zusammenbruch der gegenwärtig verbreiteten Heile-Welt-Ideologie, nach gutmenschlicher Lesart, wird es kein westliches Auffangbecken geben, wie nach dem Zusammenbruch der DDR, die agitativ auf einen ähnlich verblendeten Stand war. Mit Agitation und Propaganda werden politische Sachverhalte nur kaschiert und verschoben. Probleme werden aber nicht gelöst und führen zwangsweise zu einer weiteren Eskalation, bis die Lüge nicht mehr zu halten ist. Was darauf folgt ist eine politische Bankrotterklärung oder der Versuch die Wahrheit herbei zu schießen. In beiden Fällen steht eine Gesellschaft anschließend vor den gleichen Problemen, dann aber ohne ein funktionierendes Machtgefüge.

Der vermeintliche Rechtsruck, bei der vergangenen Europawahl, war nur die einzige mögliche Reaktion auf die in Europa geschaffenen politischen Probleme. Das von PI so hochgejubelte rechte Spektrum ist nicht im Stande irgendwelche Probleme zu lösen. Aber in jedem Fall wurde der Druck auf die verlogene Mainstream-Politik gefährlich verschärft. Am 25.5.2014 ist Europa an einem Wahlergebnis in zwei Hälften zerbrochen. Die Schuldenstaaten des Südens haben sich mehrheitlich nach links bewegt, während die wirtschaftlich starken Staaten des Nordens weit nach rechts ausgeschlagen haben. Die Bruchlinie verläuft exakt entlang der Südgrenzen Frankreichs und Österreichs, welche nun im Alleingang über die endgültige Spaltung Europas entscheiden können. Deutschland verfügt mit der AfD nur über eine kleinere und isolierte europakritische Partei und nimmt somit eine Sonderrolle ein. Das Regime Merkel sitzt weiterhin fest im Sattel, entfernt sich aber immer mehr vom Willen der Deutschen und wird dadurch zu einen Unsicherheitsfaktor im Zentrum des Kontinents. Am Verhalten Deutschlands wird sich die Zukunft Europas nun entscheiden. Es ist anzunehmen, dass die vergangene Europawahl wohl auch die Letzte in dieser Form gewesen sein wird. Deutschland würde gut daran tun sich den übrigen Staaten des Nordens anzuschließen. Doch unter dem Regime Merkel ist dies nicht zu erwarten und die nächste Bundestagswahl ist erst wieder planmäßig 2017 in Sicht.   Weiterlesen

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Wohin wollen eigentlich die islamkritischen Parteien?

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In Deutschland gibt es mehrere islamkritische Parteien. Da wären: Die Freiheit, PRO, Bürger in Wut und auch die AfD. PRO und die Freiheit leisten sich quasi einen gemeinsamen Internetblog in Form von Politically Incorrect. Die meisten der Autoren stehen doch sehr der PRO-Partei nahe und mit Michael Stürzenberger schreibt der auch der „Führer“ der Partei Die Freiheit. Zwar sind beide Parteien kaum in der Lage irgendwo mehr als 1% zu holen, dennoch träumen sie den Traum vom politischen Parkett. Doch kaum ein Partei-Futzi wird je von seinem Platz in der Opposition träumen

Islamkritische Parteien sind immer noch stockkonservativ, verabscheuen jeglichen Gedanken an politische Ideen links der „Mitte“ und träumen meist von einem Deutschland nach ihren Werten. Aber wie sehen die realistischen politischen Maximalvorstellungen dieser Parteien aus? Jeder Parteiführer möchte irgendwann in Regierungsverantwortung kommen. Es ist erst einmal völlig ausgeschlossen, dass eine der oben genannten Parteien jemals eine absolute Mehrheit erhält. Parteien des rechtskonservativen, islamkritischen Spektrums träumen davon einmal Mehrheitsbeschaffer für eine große konservative Partei zu werden, um als Juniorpartner eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen!

Dass in Deutschland seit Jahren genau diese Parteien die Islamisierung bereitwillig vorantreiben interessiert unsere Splitterparteien reichlich wenig. Es wird munter gegen „linksgrünversiffte“ Kommunisten gehetzt, die scheinbar gleich links von Frau Merkel sitzen müssen. Auch auf dem Blog PI ist von Kritik an der Regierungspartei CDU/CSU reichlich wenig zu lesen. Immer nur auf die Grünen und den roten Koalitionspartner, als gäbe es kein Morgen nicht. Kritik an der schwarzen Regierungspartei findet sich höchstens in kleineren Angriffen auf Ortsgruppen, oder dezent in Beiträgen von weniger bekannten Autoren des Blogs.   Weiterlesen

Mehr Satire und Sarkasmus geht echt nicht!

Für den Inhalt dieser Scheiße ist ausschießlich
Frau Merkel verantwortlich!



		

	

Immer nur braune Sauce zur Islamkritik

Rouhs Npd3Demokratie funktioniert an und für sich so: Wenn die Politiker zu weit nach rechts ziehen, dann macht der Wähler das nächste Mal sein Kreuz weiter links. Und wenn die Politiker zu sehr linke Politik machen, dann macht der Wähler sein Kreuz wieder weiter rechts. Auf diese Weise reguliert das Volk den Kurs der Politik und es wird auf natürliche Weise verhindert, dass Extremisten an die Macht kommen. Nur leider ist dieses Prinzip heute aus den Fugen geraten, weil die Parteien der „Mitte“ heute die Extremisten verbieten wollen, die in einer funktionierenden Demokratie keine Chance hätten. Allerdings müssten dann die etablierten Parteien etwas tun, wenn sie feststellen, dass die Deutsche Glatzen Partei (DGP) an die 5% Hürde heranrückt, weil diese gegen den Islam wettert. In einer funktionierenden Demokratie wäre das wie gesagt kein Problem. – Aber die Demokratie funktioniert hierzulande leider nicht mehr!

Wo soll der Wähler denn bitteschön sein Kreuz machen, wenn alle Partien vom friedlichen Islam frohlocken und das Halleluja auf der Harfe spielen? Selbst wollen diese Parteien nicht gegen die Islamisierung tätig werden, also müssen die rechten Parteien verboten werden. Das ist zwar nicht besonders demokratisch, aber das wäre ja noch schöner, wenn man in Deutschland wählen könnte was man wollte!    Weiterlesen

Sarrazin wählen!

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Die gefühlte Diktatur

MERKEL_4th_REICH_postitWo fängt eigentlich eine Diktatur an und wo hört die Demokratie auf? Wahrscheinlich dann, wenn das Volk keine Wahl mehr hat. Im Prinzip ist das eine philosophische Frage. Tatsächlich sind diese Begriffe nicht ganz eindeutig zu unterscheiden.

Demokratie ist das Recht seinen Diktator frei zu wählen!“

Wem dieser Spruch zuzuschreiben ist konnte nicht so ganz geklärt werden. Wenn er nicht von Platon ist, dann stammt er vermutlich von 50Pf. Vielleicht weiß ja einer unserer Leser woher der Spruch stammt? In jedem Fall ist es schwierig eine Definition zu finden, um eine Diktatur zu definieren.

Am Ende entscheidet der gesunde Menschenverstand des Bürgers und dessen Gefühl für Gerechtigkeit. Und im Falle der Regierung Merkel dreht es jedem idealistischen Demokraten den Magen um. Eines ist aber in jedem Fall sicher. Mit „Herrschaft des Volkes“ hat das, was sich in diesem Land abspielt, nichts mehr zu tun!    Weiterlesen

Die europäische Katastrophe

BERLUSCONIWahrscheinlich würde Europa heute anders aussehen, hätte nicht das größte Land in der Mitte einmal einen Krieg gegen alle anderen verloren. Offenbar ist dieser Krieg noch immer ungesühnt, so dass es sich dieses Land nicht erlauben kann, auch mal „Nein“ zu sagen. Früher führte jede europäische Katastrophe früher oder später zum nächsten Krieg. 1870/71 führte irgendwie zum Ersten Weltkrieg und dieser führte zum Zweiten Weltkrieg. Nur weil seit 70 Jahren die Waffen schweigen bedeutet das aber noch lange nicht, dass nicht irgendwelche Kriegstreiber den letzten Krieg wieder zum Anlass nehmen könnten, um wieder Konflikte herauf zu beschwören. Die Hitler-Bilder mit Merkel aus Griechenland sind das beste Zeichen dafür. Wobei die Tragik darin besteht, dass die Schöpfer dieser Bilder unfreiwillig sogar recht damit haben, ohne dass sie es wüssten!

Kriege waren, als letztes außenpolitisches Mittel, immer schon ein Grund von innenpolitischen Miseren abzulenken. Und an Miseren in der Innenpolitik mangelt es anderen europäischen Staaten wahrlich nicht. Italien ist das beste Beispiel dafür. Nicht dass die Italiener seit jeher schon einmal eine stabile Regierung gehabt hätten, oder gar eine stabile Währung. Seit Julius Cäsar herrscht in diesem Land das Chaos. Die Italiener werden Demokratie nie lernen. Berlusconi weiß genau wie er die dummen Spaghettifresser für sich vereinnahmen kann, schließlich besitzt er ja fast alle Fernsehsender im Land. So wird es nicht verwunderlich sein, dass nach den nun folgenden Neuwahlen, eine Machtverschiebung hin zu Berlusconis mitte-rechts Bündnis zu erwarten ist. Die Italiener haben es nicht gelernt. So ist bereits jetzt abzusehen, dass eben diesem Berlusconi nichts anderes mehr übrig bleiben wird, als die Deutschen als Ursache allen Übels hinzustellen, um seine künftige Regierung zu rechtfertigen. Es ist zu erwarten, dass weitere südeuropäische Krisenstaaten diese Masche aufgreifen werden.   Weiterlesen