50Pf leidet heute an einer Schreibblogade

Bloggen ist manchmal echte Arbeit. Man steht morgens auf, schleppt sich vom Bett die 2m in die Redaktion – oder nimmt Abends die Redaktion mit ins Bett. Dann überfliegt man erstmal den üblichen Blätterwald zwischen den Zeilen, um ein Thema zu finden das einem gefällt. Danach klopft man andere Blogs ab, um zu sehen was die so schreiben. Jeden Tag setzt man sich bewusst einer gefährlichen Gehirnwäsche aus, der die meisten Menschen auf der Straße schon erlegen sind. Wenn man das Haus verlässt kommt man sich ohnehin schon vor wie in einem dieser Zombie-Splatter, nur dass die Zombies eben von der Senioren-Union sind – und viel zu Viele. Es gibt auch noch andere Zombies da draußen – aber dazu ein anderes mal.

Auf der Suche nach einem Thema wäre heute „Jan Delay nennt Heino einen Nazi“ in Frage gekommen. Aber irgendwie hatte ich keine Lust eine Fotomontage dafür anzufertigen. Herr Delay hatte mich womöglich verklagt? Bei der Sache in der Ukraine weiß man eh nie wirklich was los ist. Und wenn der Gauck in der Türkei ist, dann interessiert das auch keine Sau. Hauptsache er ist nicht zu Hause! Sollen doch der Gül und der Erdogan sich ruhig mal eine Gardinenpredigt von ihm anhören. Und auf irgend ein Krise-Euro-Wirtschafts-Renten-Desaster-Thema hab ich heute echt keinen Bock. Auf dem PI-Blog findet man dann genau das wieder, was man soeben der Mainstream-Presse entnommen hat: Delay contra Heino – Geschäftsmodell Nazikeule, Deutsche glauben nicht an Ende der Eurokrise, München: Erinnerung an den türkischen Völkermord an den Armeniern.   Weiterlesen

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Terrorisieren und terrorisieren lassen

Sie glauben wohl auch, dass Terrorismus etwas für Experten ist? Das nur Profis eine Bombe bauen können und dass man vermutlich lebensmüde sein muss, um überhaupt Terrorist zu werden? Weit gefehlt liebe Leser. Terrorismus fängt im kleinen an. Wer von uns hat nicht schon einmal seine Lehrer terrorisiert oder seinen Nachbarn. Manche werden sogar von ihrem Chef terrorisiert… oder von Ihrer Frau! Wieder andere terrorisieren sich selbst.

Was ist Terrorismus eigentlich? Wikipedia gibt hierüber mehr Aufschluß: “Es gibt keine allgemein akzeptierte wissenschaftliche Definition von Terrorismus. Schwierigkeiten bereitet insbesondere die Abgrenzung von Terrorismus und politischem Widerstand – typischerweise werden Personen und Bewegungen, die von einer Seite als gewalttätige, aber legitime Untergrund- oder Widerstandskämpfer angesehen werden, aus einem anderen Blickwinkel als Terroristen bezeichnet, und umgekehrt.”

Terrorismus ist also die Fortführung des Widerstandes mit anderen Mitteln. Ist die Widerstandsbewegung auf der Straße groß genug, dann bedarf es keiner Aktionen mehr. Aber welche Widerstandsbewegung bitteschön? Was dem einen sein Freiheitskämpfer, ist dem anderen sein Terrorist. So war das schon immer. Um wirklichen Terrorismus hervorzubringen bedarf es noch weiterer Zutaten: Eine umfassende Widerstandsbewegung und eine Sympathisantenszene. Ein konkretes Feindbild und politische Verstellungen, wie es nach einem Umsturz weitergehen soll. Und vor allem, eine politische Macht zur Unterstützung! Die RAF hatte all diese Zutaten. Die NSU aber nicht! Weiterlesen

Der Terror, die Freiheit und der Überwachungsstaat

MatrixBombeSaudiFlagOffensichtlich wird die Totalüberwachung von arglosen Zeitgenossen hingenommen und teilweise sogar befürwortet. Die westliche Welt befindet sich in einer Zwickmühle, in der sie die Wahl zwischen dem Bombenterror und allumfassender Überwachung durch komplexe Algorithmen hat. Die Freiheit bleibt dabei in jedem Fall auf der Strecke. Bedauerlicherweise sind es gerade die „freiheitlichen“ Geister, welche eine Überwachung der Kommunikation befürworten. Als Konservativer hat man schließlich nicht zu verbergen. Zudem herrscht in diesen Kreisen eine nahezu bedingungslose Unterstützung für die USA. Einfach nur, weil sich die Vereinigten Staaten, durch ihre Kriege gegen die Umma, als Gegenspieler des Islams hervorgetan haben. Doch haben sie deswegen auch das Recht uns alle zu überwachen?

Den Vereinigten Staaten kann man zu Recht vorwerfen, dass sie nach dem 11. September überreagiert haben. Der Aufwand stand in keinem Verhältnis zum Nutzen der Kriege. Es ging einzig und allein um das schnelle Losschlagen und dies in den für die Vereinigten Staaten strategisch unzugänglichsten Gebieten. Es war von Anfang an klar, dass mit konventionellen Mitteln kein Krieg gegen die Ideologie des Islams zu gewinnen ist. Der Erfolg von mehr als einer Dekade Krieg, gegen die Rückständigsten aller Muslime, lag in der Tötung Bin Ladens. Als hätte man einer Hydra ein Auge ausgestochen. In dieser Zeit betrieben die USA einen technologischen Aufwand, der mit schier unerschöpflichen Mitteln verfolgt wurde, wie wir sie nur von der Entwicklung der Atombombe oder vom Mondprogramm her kennen. Die amerikanische Antwort auf den simplen Terror der Djhadisten lag in der Entwicklung der ultimativen digitalen Waffe. Die USA und der Westen sind nun im Besitz der D-Bombe.   Weiterlesen

Der Abzug aus Afghanistan

BurkaINBootEigentlich ist Afghanistan ein Land das die Welt nicht braucht. Dennoch werden in diesem kärglich armen Landstrich seit Jahrhunderten Kriege geführt. Afghanistan ist ein Steinzeitreservat in dem Zustände herrschen die nur schwer vorstellbar sind. Verbessert hat sich dort seit dem Einmarsch des Westens eigentlich nichts. Schon als die Russen dort waren hat sich nichts verbessert. Es wird sich auch nie etwas verbessern. Dafür ist das Land einfach zu islamisch. Und das wird es nach dem Abzug des Westens auch bleiben.

Ende 2014 wird Afghanistan wieder auf eigenen Beinen stehen. Dann werden die Amerikaner und ihre Verbündeten vom Hindukusch abgezogen sein. Was zurückbleibt werden ein paar hundert Soldaten sein, die einen Botschaftskomplex unter Dauerfeuer schützen sollen und es wird dutzende entführe Entwicklungshelfer geben, die so dumm waren dort hinzugehen. Inzwischen stehen die neuen Warlords in den Startlöchern. Die größten Aussichten werden den paschtunischen Taliban eingeräumt. Bereits diese Woche hat das Islamische Emirat Afghanistan seine Botschaft in Katar eröffnet. Eigentlich soll es sich hierbei um ein Büro für Friedensverhandlungen handeln. Aber der Sprecher der Taliban, Mohammad Naeem erweckte eher den Eindruck als würde er eine Botschaft des Islamischen Emirats Afghanistan eröffnen. Das bei diesem Anlass der Emir von Katar neben ihm stand tut nichts zur Sache und hat auch bestimmt nichts mit dem Islam zu tun.

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Dieter Nuhr über den Islam am 4.3.2013

Nuhr 4.3.2013

Aussagen über den Islam ab Minute 40:00

„Zündfähiges Material!“

nothing to see hereZündfähiges Material“ ist der neue, politkorrekte Ausdruck für Sprengstoff – im Volksmund auch „Bombe“ genannt. Genau so eine Bombe, wie sie gestern im Bonner Hauptbahnhof gefunden wurde. Eigentlich wurde nur eine Tasche gefunden, die laut Spiegel: „ …nach Polizeiangaben mehrere mit einem Pulver gefüllte Metallbehälter enthielt. Das Material sei „potentiell zündfähig“ gewesen, aber ein Zünder sei bislang nicht gefunden worden, hieß es am späten Montagabend. …“

Marihuana ist auch „potentiell zündfähig“ – wenn man ein Streichholz dranhält. Hat aber wohl keiner getan. Und mit Sicherheit war das auch kein Gras in dieser Tasche. Und dass keine Zünder gefunden wurden könnte vielleicht daran liegen, dass die Polizei die Tasche mit einem Hochdruckwasserstrahl beschossen hat. Diese Sprengstoffentschärfer durchleuchten solche Bomben immer zuerst, bevor sie mit einem Wasserstrahl genau auf den Zünder schießen. So gesehen widerspricht sich dieser Spiegelartikel.

Man kann keine Bombe mit einem Wasserstrahl entschärfen, indem man den Zünder zerstört und dann der Presse mitteilen, dass kein Zünder gefunden wurde. So blöd sind Bombenbastler dann auch wieder nicht! Man stelle sich das mal vor: Ali und Achmed drapieren eine Bombe, mitten im Bonner Bahnhof auf den Gleisen und als sie wieder nach hause kommen, liegt der Zünder noch auf dem Küchentisch. Weiterlesen