Gibt’s sonst noch irgendwas zu sagen?

So langsam sind wir hier ernsthaft angekotzt vom Intellekt mancher unserer Leser. Eigentlich sind es ja nicht unsere Leser aber wir zweifeln schon ernsthaft am Verstand einiger Leute, die sich  gerne als „inkorrekt“ bezeichnen. Offensichtlich hat sich rund um das Blog PI-News eine Gesellschaft von Unzufriedenen zusammengefunden, bei denen nicht der Wille nach Veränderungen im Mittelpunkt steht, sondern das kollektive Entrüsten. Im Prinzip ist das das Gleiche wie die Empörung von Claudia Roth. Was diesen Leuten fehlt ist der Blick fürs Ganze. PI-News ist so etwas wie eine Selbsthilfegruppe für konservative Spießer. Von Kewil bis Palin, eine Art deutscher Abklatsch der Tea-Party-Bewegung, die sich gerne in der Gruppe über Einzelfälle in ihrer Nachbarschaft aufregt, aber keine Ahnung vom wirklichen Ausmaß der Probleme auf der Erde hat.

Das Titelbild unseres letzten Beitrags zeigt das Ausmaß der eigentlichen Katastrophe sehr anschaulich im globalen Zusammenhang. Als dieser Artikel in der WELT erschien haben wir PI-News auf diesen Artikel aufmerksam gemacht.  Am nächsten Tag ging PI-Autor Kewil mit dem Artikel „2100 ist jeder Dritte Afrikaner“ auf das Thema ein. Statt die dramatische Statistik abzubilden gab es einfach ein Titelbild mit ein paar Negern aus dem Archiv. Auch sonst reicht Kewils Verstand nicht weiter über den Gartenzaun und so entrüstet er sich darüber, dass 2100 jeder zweite Deutsche ein Neger ist und hofft, dass sich die Demographen einfach verrechnet haben.  Die Kommentare unter diesem Artikel lassen uns am Verstand der dortigen Dorfspießerversammlung verzweifeln.

Vielleicht sollte einmal jemand Herrn Kewil erklären, dass „Gott sei Dank“ 2100 nicht jeder zweite Deutsche ein Neger sein wird, sondern bereits vor 2050 eine derartige Katastrophe auf der Welt ausbrechen wird, dass es ein 2100 nicht mehr geben wird!

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Geteiltes Europa nach der Wahl – PI und extremer Rechtskonservativismus in ideologischer Sackgasse

Europa Rechts Links

Das Internetblog Politically Incorrect und der extremer Rechtskonservativismus sind ideologisch völlig im Arsch. Die dort verbreiteten „News“ gegen den Mainstream sind nichts weiter als ultrakonservative Propaganda, in einem abgeschlossenem rechten Universum. PI hat jeglichen Anspruch auf Meinungsführerschaft, gegen die allgemeinverblödende Mainstream-PR, verloren. Die Probleme der europäischen Gesellschaften sind inzwischen an einem Punkt in der Geschichte angelangt, an dem ein Blog wie PI sich selbst überlebt hat. Die Menschen in Europa sind bereits aufgewacht. Nur bei PI hat man noch nicht gemerkt, dass die inzwischen völlig in sich selbst verrannte Weltsicht keine Probleme löst. Die bei PI hochgejubelten Parteien PRO und Freiheit sind für Deutschland völlig bedeutungslos geworden.

Die Schere, zwischen der medial verbreiteten Weltanschauung und der Realitätswahrnehmung des einzelnen Bürgers, ist bereits auf dem Niveau einer Unterdrückungsdiktatur nach George Orwell angekommen. Was die Menschen wollen sind konkrete Darstellungen der realen Verhältnisse und keine rechtslastige Gegenpropaganda, welche eine ebenso verschobene Weltsicht vermitteln will, die in der Wahrnehmung des aufgewachten Bürgers ebenfalls keine Optionen bietet. Was der gesamten mainstreamkritischen und rechtskonservativen Szene fehlt sind konkrete Lösungsvorschläge für die Zukunft. Nach dem Zusammenbruch der gegenwärtig verbreiteten Heile-Welt-Ideologie, nach gutmenschlicher Lesart, wird es kein westliches Auffangbecken geben, wie nach dem Zusammenbruch der DDR, die agitativ auf einen ähnlich verblendeten Stand war. Mit Agitation und Propaganda werden politische Sachverhalte nur kaschiert und verschoben. Probleme werden aber nicht gelöst und führen zwangsweise zu einer weiteren Eskalation, bis die Lüge nicht mehr zu halten ist. Was darauf folgt ist eine politische Bankrotterklärung oder der Versuch die Wahrheit herbei zu schießen. In beiden Fällen steht eine Gesellschaft anschließend vor den gleichen Problemen, dann aber ohne ein funktionierendes Machtgefüge.

Der vermeintliche Rechtsruck, bei der vergangenen Europawahl, war nur die einzige mögliche Reaktion auf die in Europa geschaffenen politischen Probleme. Das von PI so hochgejubelte rechte Spektrum ist nicht im Stande irgendwelche Probleme zu lösen. Aber in jedem Fall wurde der Druck auf die verlogene Mainstream-Politik gefährlich verschärft. Am 25.5.2014 ist Europa an einem Wahlergebnis in zwei Hälften zerbrochen. Die Schuldenstaaten des Südens haben sich mehrheitlich nach links bewegt, während die wirtschaftlich starken Staaten des Nordens weit nach rechts ausgeschlagen haben. Die Bruchlinie verläuft exakt entlang der Südgrenzen Frankreichs und Österreichs, welche nun im Alleingang über die endgültige Spaltung Europas entscheiden können. Deutschland verfügt mit der AfD nur über eine kleinere und isolierte europakritische Partei und nimmt somit eine Sonderrolle ein. Das Regime Merkel sitzt weiterhin fest im Sattel, entfernt sich aber immer mehr vom Willen der Deutschen und wird dadurch zu einen Unsicherheitsfaktor im Zentrum des Kontinents. Am Verhalten Deutschlands wird sich die Zukunft Europas nun entscheiden. Es ist anzunehmen, dass die vergangene Europawahl wohl auch die Letzte in dieser Form gewesen sein wird. Deutschland würde gut daran tun sich den übrigen Staaten des Nordens anzuschließen. Doch unter dem Regime Merkel ist dies nicht zu erwarten und die nächste Bundestagswahl ist erst wieder planmäßig 2017 in Sicht.   Weiterlesen

Wohin wollen eigentlich die islamkritischen Parteien?

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In Deutschland gibt es mehrere islamkritische Parteien. Da wären: Die Freiheit, PRO, Bürger in Wut und auch die AfD. PRO und die Freiheit leisten sich quasi einen gemeinsamen Internetblog in Form von Politically Incorrect. Die meisten der Autoren stehen doch sehr der PRO-Partei nahe und mit Michael Stürzenberger schreibt der auch der „Führer“ der Partei Die Freiheit. Zwar sind beide Parteien kaum in der Lage irgendwo mehr als 1% zu holen, dennoch träumen sie den Traum vom politischen Parkett. Doch kaum ein Partei-Futzi wird je von seinem Platz in der Opposition träumen

Islamkritische Parteien sind immer noch stockkonservativ, verabscheuen jeglichen Gedanken an politische Ideen links der „Mitte“ und träumen meist von einem Deutschland nach ihren Werten. Aber wie sehen die realistischen politischen Maximalvorstellungen dieser Parteien aus? Jeder Parteiführer möchte irgendwann in Regierungsverantwortung kommen. Es ist erst einmal völlig ausgeschlossen, dass eine der oben genannten Parteien jemals eine absolute Mehrheit erhält. Parteien des rechtskonservativen, islamkritischen Spektrums träumen davon einmal Mehrheitsbeschaffer für eine große konservative Partei zu werden, um als Juniorpartner eine Koalition mit der CDU/CSU einzugehen!

Dass in Deutschland seit Jahren genau diese Parteien die Islamisierung bereitwillig vorantreiben interessiert unsere Splitterparteien reichlich wenig. Es wird munter gegen „linksgrünversiffte“ Kommunisten gehetzt, die scheinbar gleich links von Frau Merkel sitzen müssen. Auch auf dem Blog PI ist von Kritik an der Regierungspartei CDU/CSU reichlich wenig zu lesen. Immer nur auf die Grünen und den roten Koalitionspartner, als gäbe es kein Morgen nicht. Kritik an der schwarzen Regierungspartei findet sich höchstens in kleineren Angriffen auf Ortsgruppen, oder dezent in Beiträgen von weniger bekannten Autoren des Blogs.   Weiterlesen

50Pf leidet heute an einer Schreibblogade

Bloggen ist manchmal echte Arbeit. Man steht morgens auf, schleppt sich vom Bett die 2m in die Redaktion – oder nimmt Abends die Redaktion mit ins Bett. Dann überfliegt man erstmal den üblichen Blätterwald zwischen den Zeilen, um ein Thema zu finden das einem gefällt. Danach klopft man andere Blogs ab, um zu sehen was die so schreiben. Jeden Tag setzt man sich bewusst einer gefährlichen Gehirnwäsche aus, der die meisten Menschen auf der Straße schon erlegen sind. Wenn man das Haus verlässt kommt man sich ohnehin schon vor wie in einem dieser Zombie-Splatter, nur dass die Zombies eben von der Senioren-Union sind – und viel zu Viele. Es gibt auch noch andere Zombies da draußen – aber dazu ein anderes mal.

Auf der Suche nach einem Thema wäre heute „Jan Delay nennt Heino einen Nazi“ in Frage gekommen. Aber irgendwie hatte ich keine Lust eine Fotomontage dafür anzufertigen. Herr Delay hatte mich womöglich verklagt? Bei der Sache in der Ukraine weiß man eh nie wirklich was los ist. Und wenn der Gauck in der Türkei ist, dann interessiert das auch keine Sau. Hauptsache er ist nicht zu Hause! Sollen doch der Gül und der Erdogan sich ruhig mal eine Gardinenpredigt von ihm anhören. Und auf irgend ein Krise-Euro-Wirtschafts-Renten-Desaster-Thema hab ich heute echt keinen Bock. Auf dem PI-Blog findet man dann genau das wieder, was man soeben der Mainstream-Presse entnommen hat: Delay contra Heino – Geschäftsmodell Nazikeule, Deutsche glauben nicht an Ende der Eurokrise, München: Erinnerung an den türkischen Völkermord an den Armeniern.   Weiterlesen

Politisch voll daneben

PI RedaktionEs gibt 2 Möglichkeiten eine Regierung zu stürzen. 1. durch ein Attentat. 2. Durch die Masse des Volkes. Im letzteren Fall ist das Ganze sogar noch legitim. Also – sollte es wenigstens sein. Natürlich muss man die Masse des Volkes irgendwie mobilisieren. Es sollte eigentlich kein Zweifel mehr daran bestehen, dass die Bundesregierung dort angekommen ist, bzw. weiter macht, wo die DDR-Regierung aufgehört hat. Damals fand die wohl einzige friedliche Revolution auf deutschem Boden statt. Und zwar durch die Wucht der Massen, welche in der Zone auf die Straße ging.

Diese Revolution wurde vom Volk getragen. Die Mobilisierung erfolgte per Mundpropaganda und Flugblätter. In Zeiten des Internets mutet diese Form der Informationsübermittlung geradezu archaisch an. Man sollte eigentlich meinen, dass dieses Massenmedium Internet die Mobilisierung der Deutschen massiv erleichtern sollte. Das tut es aber komischerweise nicht. Früher konnte man mit 300.000 Demonstranten in Leipzig eine Regierung in Berlin zu Fall bringen. Leipzig hat 530.000 Einwohner. Es sollte eigentlich genügen, wenn 300.000 Berliner vor den Reichstag ziehen. Das sind etwa 7% der Einwohner Berlins. Gerade in Berlin sollten genug Menschen vorhanden sein, die mit den Verhältnissen unter der Regierung Merkel nicht mehr einverstanden sind.   Weiterlesen

Kleine-Hartlage, Kewil, die Tea-Party & Co.

Hartlage-Kewil-Sarrazin-RipperKonservative Werte sind heutzutage scheinbar kein Auslaufmodel mehr. Gerade innerhalb der Islamkritik tun sich die Ultrakonservativen hervor und versuchen diese zu dominieren. Grund genug um dies einmal zu hinterfragen. Denn Konservativismus hat nicht unbedingt etwas mit Islamkritik zu tun. Überhaupt ist die Kritik am Islam ja keine, irgendwie links oder rechts einzuordnende, politische Spezialdisziplin. Vielmehr stellt sie eine Meinungsäußerung dar, die sowohl von Linken als auch Rechten getätigt werden kann – sofern sie sich trauen! Aber irgendwie meinen die Erzkonservativen die Islamkritik für sich gepachtet zu haben, so daß es mitunter gar nicht so willkommen ist, wenn Leute, die nicht dem konservativen Spektrum zugeordnet werden können, sich an der Diskussion beteiligen und eigene Ansichten einzubringen versuchen.

Von diesen Konservativen wird die Islamkritik auch mit Themen verknüpft, die zwar sehr konservativ sind, aber absolut nichts mit Islam zu tun haben. Dies sind hauptsächlich Thesen der demokratischen Rechten, die dem allgemeinen Mainstream entgegenstehen. Ein bedingungsloses Ja zur Atomkraft, obskure Kritik am Sozialsystem, eine mitunter berechtigte Europafeindlichkeit und das völlige ignorieren wirtschaftlicher Verhältnisse ähnlich der FDP, sind nur einige Anzeichen der Biedermeiers rechts von der Union. Wobei diese Themen größtenteils von Leuten vertreten werden, die offenbar bildungsfernen Schichten angehören. Zumindest läßt die Engstirnigkeit und Verbohrtheit dieser Leute darauf schließen.

Sowohl in bei der Sezession, als auch in Blogs wie Politically Incorrect, werden Themen, rund um den Islam und das gesellschaftliche Zusammenleben, auf eine Weise betrachtet, die der amerikanischen Tea-Party sehr nahe kommen. Wenn man der allgemeinen Aussage glaubt, daß alles aus den USA 10 Jahre später nach Europa kommt, dann ist die rechte, konservative Szene rund um die Islamkritik dort, wo sich die Tea-Party 2003 befand. Eine weitere Entwicklung in diese Richtung ist sehr bedenklich. Bei der Sezession sind, im Gegensatz zu PI, eher intellektuelle Kreise am Werk, was die Sache nicht unbedingt besser werden lässt, zumal sich die Sezession in intellektuellen Grabenkämpfen verstrickt, die nicht zielführend sind. Man versucht inzwischen krampfhaft irgendeinen Grund zu finden, warum ausgerechnet konservative Werte die Islamisierung in Deutschland aufhalten könnten. Derartige Debattierklubs bringen uns nicht weiter, weil sie versuchen ein Thema in eine Schema F zu pressen, das zu viele Facetten hat, als daß man es mit dem konservativen Vorschlaghammer erschlagen könnte.   Weiterlesen

Links? Rechts? – Hauptsache dagegen!

VVJIn letzter Zeit häufen sich scheinbar Fälle, in denen auch linke Gruppen den Islam kritisieren. Dies wird in den eher rechtslastigen Blogs mit Verwunderung zur Kenntnis genommen. Selbst ein PI-Kewil hat sich diesbezüglich schon Fragen gestellt – was sogar noch verwunderlicher ist.
Eigentlich sollte es nicht weiter verwundern, aber in rechtslastigen Kreisen gilt der Linke immer noch als Hauptfeindbild, teilweise noch vor den Moslems! – Aber warum eigentlich?

Nun, darauf gibt es bereits seit Jahren eine Antwort und die britische Komikertruppe Monty Pythons hat dies bereits, in ihrem 1979 erschienenen, christenverachtenden Hetzfilmchen, „Das Leben des Brian“, hervorragend erklärt.
Der ausschlaggebende Satz ist: Es gibt Typen, die wir noch mehr hassen als die Römer: diese verfluchten Judäischen Volksfrontmistkerle. – Oh ja… ja. Spalter – Und diese Populäre Volksfront.“
Damit wäre eigentlich schon alles gesagt. Aber viele links- und rechtslastige Regimekritiker bekämpfen sich lieber gegenseitig, anstatt den gemeinsamen Feind, in Form von Regierung und Muslimen, zusammen zu bekämpfen. Die Fronten verlaufen eigentlich nicht mehr zwischen Links und Rechts. Die eigentliche Front verläuft inzwischen entlang der israelisch-palästinensischen Grenze, und das mitten durch Deutschland.
Im Prinzip kann man sowohl Linke als auch Rechte in 2 Lager einteilen: Israelfreundliche Rechtslinke, oder islamfreundliche Linksrechte. Die alten Unterteilungen haben keinen Bestand mehr. Inzwischen verbrüdern sich linke mit rechten Antisemiten: Dies den betreffenden Blogs und Mitstreitern mitzuteilen, wollen wir an dieser Stelle den Lesern von 50Pf überlassen. Bitte seid so gut, und verteilt diesen Artikel in der entsprechenden Bloggosphäre. Weiterlesen