Hilfe, die Neo-Nazi-Nipster kommen!

Hey, yo Kids. Heilo liebe Blogreader von 50Pf. Der Focus hat jetzt voll die neue Sensation ausfindig gemacht. Wer IN sein will wird jetzt Neo-Nazi-Nipster.  – Na ein Nipster! – Ja Mann, eine Mischung aus Nazi und Hipster. Im Prinzip ist so ein Nipster das Gleiche wie ein Skinhead, nur eben viel hippieger und so. Quasi ein Skinhead ohne Springerstifel, ohne Baseballschläger, ohne Nazi-Kram und mit ohne Glatze. Ein fießer Neo-Nazi-Nipster sieht so aus wie Du und ich oder wie Hintz und Kuntz und mag keine Türken. – Und kochen können die auch nicht!

Wer den Scheiß nicht glaubt, der kann den Mist gerne im Artikel vom Focus nachlesen:


Vom Skinhead zum Nipster „Coole“ Nazi-Hipster? Der gefährliche Dresscode der rechtsextremen Szene

Früher erkannte man Neonazis an Springerstiefeln und Glatze. Und heute? Verändert sich der Dresscode der rechten Szene. Sie kleiden sich hip, jugendlich und nennen sich Nipster – und werden so noch gefährlicher.

„Hi, wir sind zwei autonome Idioten!“ Mit diesen Worten beginnt die erste Folge einer veganen Kochshow auf Youtube. Die Protagonisten: Zwei junge Männer in Sturmhauben, die mit lockeren und markigen Sprüchen einen „hirnlosen Kopfsalat“ zubereiten. Das Problem: Diese Männer sind Neonazis.

Schlabberklamotten, Jute-Säcke und Vollbart – die neue Generation Neonazis sieht anders aus. Sie nennen sich Nipster, posten mit dem gleichnamigen Hashtag auf der Fotoplattform Instagram und in sozialen Netzwerken.

Das Wort ist zusammengesetzt aus den Bestandteilen Nazi und Hipster. Letzterer Begriff bezeichnet die extravagante, schnoddrige Subkultur aus der großstädtischen Mittelschicht. Es klingt niedlich, doch die Männer sind genauso gefährlich wie die Skinheads oder die Autonomen Nationalen.

Antimuslimisch, antisemitisch und rassistisch

Die Politikwissenschaftlerin Birgit Jagusch sagt: „Dahinter steckt eine rechtsextrem aufgeladene Modeszene. Das Ideal dieser jungen Menschen ist antimuslimisch, antisemitisch und rassistisch.“

Aus Sicherheitskreisen erfährt FOCUS Online, dass auch die Behörden in den vergangenen Jahren bei der Bekleidung vor allem jüngerer Angehöriger der rechtsextremen Szene eine größere Vielfalt verbunden mit einer gewollten Unauffälligkeit beobachten.

Wie treten Neonazis auf?

  • Springerstiefel, Glatze, Bomberjacke und Baseball-Schläger: Die Einheits-Uniform der deutschen Neonazis aus den 1990er-Jahren gibt es noch immer.
  • Seit den 2000er-Jahren tragen die Rechtsextremisten aber auch Kapuzenpulli, lange Haare und tiefsitzende Hosen.
  • In Berlin versammelten sich zur Jahrtausendwende die Autonomen Nationalisten: Sie tragen die gleichen Klamotten wie der Black Block der Linksextremisten.
  • NPD-nahe Neonazis treten auch in Nadelstreifen und Hemd auf.
  • Vor wenigen Jahren kam der oben beschrieben Hipster in die Szene – er bildet die zahlenmäßig kleinste Gruppe.

Die Folge: Längst gibt es nicht mehr DEN einen Neonazi, der auch zweifelsfrei als solcher erkennbar ist. Die Szene hat sich stärker ausdifferenziert.

Che Guevara, Rosa Luxemburg

Plötzlich trugen sie das weltbekannte Porträt von Che Guevara auf ihren T-Shirts. Dann die deutsche Marxistin Rosa Luxemburg. „Ihr Zitat die ‚Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden‘ wurde von Rechten instrumentalisiert“, erklärt Jagusch. „Sie haben es verwendet, um gegen Demonstrationsverbote mobil zu machen.“

„Der ‚old style‘ der Skinheads wurde zunehmend belächelt“, sagt Henning Flad, Referent der Diakonie Deutschland zum Thema Rechtsextremismus. Während die Medien und die Gesellschaft ausschließlich das Springer-Bomberjacke-Glatzkopf-Klischee mit der Szene verbanden, hatte diese sich längst weiterentwickelt.

Sie fallen mit ihrem hippen Stil nicht auf

„Eine Jugendkultur ist immer Dynamiken unterworfen“, sagt Flad. „Dahinter steckt keine parteipolitische Strategie.“ Die Veränderung hat Vorteile für die Neonazis: Die Szene-Mitglieder sind nicht mehr als solche zu erkennen. Sie fallen mit ihrem hippen Stil weder in der Schule noch zu Hause oder am Ausbildungsplatz auf.

Das Problem: Wenn sie sich genauso kleiden wie alle anderen modernen Jugendlichen in ihrem sozialen Umfeld, gehen sie in der Masse auf. Jugendarbeiter erkennen einen Neonazi gar nicht mehr, wenn er vor ihm steht.

Und: Die Szene wird attraktiver für Jugendliche, die keine Lust auf das Skinhead-Image haben. Jagusch ergänzt: „Das Spektrum ist breiter geworden. So wird nicht nur an den extremen Rändern gefischt, auch latenter Rassismus kann schon ein Einstieg in die Szene sein.“

Es gibt Probleme in der Neonazi-Szene

Die Distanz zu den alten, gewaltbereiten Skinheads führt aber auch innerhalb der Szene zu Problemen. „Die Skinheads, die Autonomen Nationalisten und die bunten Hipster können wenig miteinander anfangen“, erklärt Jagusch. „Auf Demos halten sie vielleicht noch zusammen, aber in Online-Foren kommt es zu harten Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft.“


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2 Antworten

  1. Es ist schon erstaunlich, wie man krampfahft versucht, eine rechte Szene herbeizureden, die gar nicht da ist.
    Entsprechend dem Geschwafel der Gutmenschen ist jeder, der gegen Sozialkassentourismus ist ein Rechter- meine Fresse, dann haben wir ja wirklich die Hälfte der Bevölkerung mit Nazis durchsetzt. Da hilft nur noch Rotlicht: Neger sind gut. Moslöems sind gut. Araber sind sowieso gut. Noch guter sind Zigeuner. Auch arbeitslose Italiener und Spanier (die genau wissen, wie deutsche HartzIV-Anträge auszufüllen sind) sind gut. Und Polen sowieso. Die waren schon immer gut und hatten schon immer unter Vorurteilen zu leiden.

    Lieber Focus: es langt. Euer Geschwätz ist ätzend.

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  2. Linksradikale Medienmacher wollen nicht über kriminelle Muslime berichten, und auch nicht über ihre kriminellen Genossen von der Antifa. Also damit ist die Realität schon mal außen vor. Was macht nun der linke Dschurnalist den ganzen Tag? Er denkt sich Nipsters und Hitlers aus, die die Welt bedrohen, reine Fantasyautoren, unsere Medienaffen.

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