Ursache und Wirkung – Wir können gar nicht genug Krise bekommen

Reichstag in TrümmernEigentlich lässt sich das Ursache-Wirkungsprinzip auf jeden Scheiß anwenden. Darüber lässt sich auch viel philosophieren. Widmen wir uns doch einmal der nüchternen Betrachtungsweise. Heutzutage gibt es viele Dummschwätzer, die uns weismachen wollen, dass B nicht die Ursache von A ist, weil wir C nicht berücksichtigt haben. Klingt vielleicht ein bisschen nach Pythagoras, das hat damit aber nichts zu tun. Diese Dummschwätzer können auch nur hinterher so dumm daherreden, weil vorher hätten die das auch nicht gewusst. Aber kommen wir nun zu einem konkreten Beispiel und betrachten wir die Türken nicht mehr als Ursache allen Übels, sondern als Wirkung. Dann stellt sich ganz schnell die Frage nach der Ursache und warum die Türken jetzt hier sind?

Meistens kommen dann von schlauen Leuten in irgendwelchen Medien Antworten wie: „Deutschland ist ein Einwanderungsland, weil wir eine schrumpfende Bevölkerung haben, deswegen brauchen wir freundliche Migranten, die für unser Wirtschaftswachstum sorgen.“ Inzwischen sind wir schon so polit-korrekt verblödet, dass viele Menschen den Scheiß auch noch glauben! Besonders die Bezeichnung „Einwanderungsland“, für eines der am dichtesten bevölkertsten Länder im Herzen Europas, ist der absolute Hohn. Spätestens seit dem Beginn der Industrialisierung ist Deutschland total überbevölkert.  

Aber die andauernde Forderung, nach noch mehr Wirtschaftswachstum, hat offenbar noch niemand als Ursache für das Türken-Problem ausgemacht? „Wirtschaftswachstum ist gut, wir brauchen Wirtschaftswachstum, man kann nicht genug Wirtschaftswachstum haben, ohne Wirtschaftswachstum müssen wir alle sterben … bla bla bla.“ Mit dem Wirtschaftswachstum ist es wie mit dem Zinseszins – es wächst exponentiell. Das ist den meisten Menschen aber nur schwer zu erklären, weil sie sich das Beispiel mit dem Schachbrett und den Reiskörnern nie wirklich vorstellen konnten. Es finden sich auch keine vernünftigen Diagramme dazu im Netz, um dies anschaulich zu machen. Grund dasfür ist weniger das kulturbereichernde Humankapital, das unsere Wirtschaft ins Land gelassen hat, sondern die Automatisierungstechnik! Fakt ist in jedem Fall, dass die deutsche Industrie nach dem Wiederaufbau in ein Loch gefallen wäre, hätten sie damals nicht die zuvor notwendigen Produktionssteigerungen fortgesetzt. Dies dürfte ungefähr Anfang der ´60er Jahre der Fall gewesen sein. Hätte sich Bundeskanzler Erhard in den ´60er Jahren hingestellt und gesagt: „So, Deutschland ist wieder aufgebaut, ab sofort fahren wir auf Null-Wachstum“ man hätte ihn für verrückt erklärt.

Seit 50 Jahren sind wir süchtig nach immer mehr Wohlstand, was übersetzt angeblich Wirtschaftswachstum bedeuten soll. Hier wird der Wohlstand als eine Ursache des Wirtschaftswachstum angesehen, was aber absolut falsch ist. Das Wirtschaftswachstum lässt sich in exakten Zahlen angeben, der Wohlstand ist ein eher subjektiver Begriff. Und seien wir mal ehrlich, wir fühlen uns doch vor lauter „Wohlstand“ schon gar nicht mehr wohl. Man kann ja schon fast ein kollektives Burnout-Syndrom bei uns Deutschen diagnostizieren.

Es scheint eine Art von mittlerem Wohlstand zu geben, der Anfang der ´60er Jahre bereits erreicht war. Viele Leute sagen heute, dass damals die beste Zeit gewesen sein soll – rein subjektiv natürlich. Eine Gesellschaft, die von ihrer Industrie künstlich über dieses mittlere Wohlstandsniveau hinaus getrieben wird, zeigt das Krankheitsbild unserer Gesellschaft von heute, was sich am deutlichsten in unserer Geburtenrate widerspiegelt. Aus soziologischer Sicht ist ein Überwohlstandsniveau für ein Volk eher schädlich. Seit 50 Jahren versucht unsere Realwirtschaft mit allen Mitteln, ja geradezu zwanghaft, ein jährliches Wirtschaftswachstum zu generieren, um mit dem Zinsniveau der Finanzwirtschaft mithalten zu können. Das bedeutet nichts anderes als: „Mehrarbeit als Inflationsausgleich zur Sicherung des „Wohlstandes“. Und wo mehr Arbeit ist, da braucht man auch mehr Arbeiter. Und genau hier beginnt die Geschichte mit den anatolischen Gastarbeitern und der sinkenden Geburtenrate. Alles Weitere war dann nur die Wirkung dieser Ursache.

Bei diesem Ursache-Wirkungsprinzip funktioniert auch das Umkehrschluss. Sinkt das Wirtschaftswachstum, so wie zur Zeit mit -15% in Griechenland zu beobachten, dann jagt die einheimische Bevölkerung die Migranten durch die Straßen und sie verlassen freiwillig das Land. So gesehen könnten wir gar nicht genug Krise haben. Das ist übrigens nicht nur in Griechenland der Fall, sondern in allen südeuropäischen Krisenstaaten. Wenn wir die Türken wirklich los werden wollen, dann muss es uns bedeutend schlechter gehen als jetzt. Das muss noch nicht einmal heißen, dass es uns dann wirklich schlecht geht. Vielleicht werden wir sogar glücklicher dadurch? Denn was all diese Werte, wie Wirtschaftswachstum, BIP, BSP und Bruttowohlstandsindex, nicht aussagen ist wie glücklich eine Bevölkerung ist. Da stehen wir nämlich ganz hinten im weltweiten Vergleich. Die Selbstmordrate lässt sich allerdings ziemlich genau bestimmen und da liegen alle wohlhabenden Staaten ganz weit vorn.

Es gibt also einen eindeutigen kausalen Zusammenhang zwischen unserer Gier nach mehr vermeintlichem Wohlstand, unserer Geburtenrate und den assimilationsunfähigen Muslimen, die sich bei uns eingenistet haben. Wir sollten einfach einmal einen richtigen deutschen Generalstreik machen. Wir legen uns jetzt einfach für ganzes Jahr ins Bett und tun absolut gar nichts. Und wenn wir nächstes Jahr aufwachen, dann sind alle Türken verschwunden und wir können endlich wieder das tun, was wir sowieso am besten können – unser Land wieder aufbauen!

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8 Antworten

  1. Mein Beitrag gegen diese Bereicherung ist der Ölverzicht.
    Ein ELEKTROFAHRRAD, welches mir sofort an die 90% des ansonsten nötigen Erdöltreibastoffes erspart hat, was michjedesmal an die 50€ an der Tankstelle kostete um den Tank voll zu machen..Jetzt nach 2 1/2 Jahren hat sich das Rad bereits amortisiert und ich fahre quasi kostenlos. In Österreich braucht man diesen deutschen Unsinn eines „PAS“ eines Pedaling Assist Systems nicht, weil wenn ich mit einem Tretfahrrad fahren will, dann brauch ich kein e-bIKE:
    Heuer ist bereits das Einstiegsjahr für alle mögliche E-Vehikel und es werden diese PKWs schon um einige Tausender billiger angeboten und die Akkumulatoren werden wesentlich verbessertt usf.
    Ohne unsere Benzinboliden werden diese Umvolker mit den Islamen bald altausschauen, weil ihnen mit dem Entfall des Petrodollars dafür der Treibstoff ausgehen wird, weil dann müssten sie hier im kalten Europa auch für ihren Klamauk selber bezahlen und das wollen diese sicherlich nicht. Sie müssten selber ihre Moscheen erhalten und auch den Neubau selber finanzieren, das geht gegen die Natur des Islamen.
    Die Chinesen liefern bereits, sehr zum Verdruss der deutschen Autoinsustrie, eine große Anzahl aller möglichen Fahrzeuge, bis zum Autonbus, wie das jetztin Salzburg aktuell wird und es verkehren bereits Elektroschiffe. Elektrofahrzeuge aller Art sind kein Luxus mehr und Strom gibts überall in Hülle und Fülle!

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  2. Man kann sogar sagen schon kurz nach dem Krieg waren alle zufrieden denn man sah das es aufwärts ging und man jedes Jahr mehr verdiente das gin bis in die 90er.Da gabs auch noch gute Jobs für ungelernte und die Asis bekamen Sozialhilfe und wurden in Ruhe gelassen.2020 soll die USA ja schon der grösste Ölförderere sein.Aber China soll auch Schieferöl haben und wenn die auch damit anfangen…dann ist Schluss mit lustig inden Arabischen Ländern-durcg die Armut werden die Herrscher dort hinweg gefegt werden.Dann kommen wieder Diktatoren oder Jahrzehnte Bürgerkrieg.
    Was werdendie Araber dann mache?Waffen haben sie auch genug aber kein Wasser.Und wo gibts genug Wasser und Land?In Schwarzafrika…Aber wahrscheinlich werden auch Millionen nach Europa ziehen.Wenn wir dann keine anderen Regierungen haben dann gute Nacht…

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    • Ich habe vergessen rein zu schreiben, daß nach dem Ersten Weltkrieg und nach 1870/71 das gleiche Phänomen aufgetreten ist.

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    • Ist da was vergessen?
      Libyen liegt doch in Afrika und dort ist das riesengroße Land fast vollkommen menschenleer, aber nicht deswegen, weil es dort kein Wasser, keine Energie und keine Strassen gibt, sondern weil die Jugend dort zu faul ist diese Arbeiten an den Getreidefeldern zu machen. Dort liegen hunderte riesige Getreidefelder brach und verdorren und die Häuser stehen leer und die Jugend sucht sich ein Abenteuer indem sie auf überfüllten Booten nach dem kalten und überfüllten Europa emigrieren um hier sich mit SOzialhilfe durchfüttern zu lassen. Das wird ein Ende finden müssen, denke ich.

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  3. […] Ursache und Wirkung – Wir können gar nicht genug Krise bekommen […]

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  4. Alle Hochkulturen sind bisher an ihrer unaufhörlich wachsenden Verwaltung zugrundegegangen! Diese Verwaltung braucht, um sich in alle Bereiche des Lebens einzumischen und alles bis ins Kleinste zu bestimmen, unaufhörlich neue Gesetze. Und neue Beamte die diese Gesetze generieren und umsetzen. Und Beamte die die immer höheren Steuern eintreiben und das von den Produktiven erarbeitete Geld umverteilen. Dorch die Steuerprogression und die Inflation bleibt den Produktiven immer weniger in der Lohntüte durch Kaufkraftverlust und Kodtensteigerung. Während der Staat seine Beamten gut versorgt und die Transferempfänger auch nicht vergisst! Deshalb ist Wachstum für eine Bürokratur/ Verwaltungsdiktatur unerlässlich. Ausserdem transferiert unser Staat einen Großteil der Einnahmen an nicht Berechtigte, also Nichteinzahler und spielt dazu noch Sozialamt für die ganze Welt! Das geht natürlich nicht lange gut!

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    • Deutschand schafft sich ab … das Buch von Thilo Sarrazin wird im Laufe der Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Eines Tages wird jeder in diesem Land sagen, er hatte Recht.

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  5. Eine schwere Krise kann uns tatsächlich mehr nützen als schaden:
    http://europenews.dk/de/node/47300
    Ab dem vorletzten Abschnitt.

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