Immer nur braune Sauce zur Islamkritik

Rouhs Npd3Demokratie funktioniert an und für sich so: Wenn die Politiker zu weit nach rechts ziehen, dann macht der Wähler das nächste Mal sein Kreuz weiter links. Und wenn die Politiker zu sehr linke Politik machen, dann macht der Wähler sein Kreuz wieder weiter rechts. Auf diese Weise reguliert das Volk den Kurs der Politik und es wird auf natürliche Weise verhindert, dass Extremisten an die Macht kommen. Nur leider ist dieses Prinzip heute aus den Fugen geraten, weil die Parteien der „Mitte“ heute die Extremisten verbieten wollen, die in einer funktionierenden Demokratie keine Chance hätten. Allerdings müssten dann die etablierten Parteien etwas tun, wenn sie feststellen, dass die Deutsche Glatzen Partei (DGP) an die 5% Hürde heranrückt, weil diese gegen den Islam wettert. In einer funktionierenden Demokratie wäre das wie gesagt kein Problem. – Aber die Demokratie funktioniert hierzulande leider nicht mehr!

Wo soll der Wähler denn bitteschön sein Kreuz machen, wenn alle Partien vom friedlichen Islam frohlocken und das Halleluja auf der Harfe spielen? Selbst wollen diese Parteien nicht gegen die Islamisierung tätig werden, also müssen die rechten Parteien verboten werden. Das ist zwar nicht besonders demokratisch, aber das wäre ja noch schöner, wenn man in Deutschland wählen könnte was man wollte!   

Rouhs npd 2Das Volk hat in Deutschland quasi kein Wahl mehr, auch wenn eine Mehrheit der Bürger dem Islam kritisch gegenüber steht. Zwar sind in letzter Zeit einige Splitterparteien entstanden, die durch spektakuläre Aktionen auf sich aufmerksam gemacht haben, allerdings sind auch diese Parteien an der Spitze von braunen Säcken durchsetzt. Als bestes Beispiel kann man hier auf Herrn Rouhs verweisen, der bei sieben Kleinparteien bzw. Organisationen des rechten und braunen Spektrums war. Darunter als Funktionär der Jungen Nationaldemokraten (JN), als NPD-Mitglied, als Funktionär des Rings Freiheitlicher Studenten, als Funktionär der Republikaner, als Funktionär der Deutschen Liga für Volk und Heimat sowie als Funktionär der Bürgerbewegung pro Köln. Aktuell ist er Bundesvorsitzender der Partei Bürgerbewegung pro Deutschland. Herr Rouhs ist ein Parteihopser allererster Güte. Doch wegen Ring freiheitlicher Jugend brauner SockenEx-NPD-Mitgliedern wie ihm und noch einiger anderer „PROleten“ mit brauner Vergangenheit, sind die PRO-Parteien für den normalen, islamkritischen Bürger nicht wählbar. Dieser Fisch stinkt vom Kopfe her! Inzwischen sind noch einige andere rechte Parteien mit der PRO-Partei verbunden, die ebenfalls keinerlei Abgrenzung gegenüber der braunen Szene betreiben. DSU und REPs stehen in einer engen Verbindung mit den Mitgliedern der PRO-Partei und haben ebenfalls genug braune Genossen und Ex-NPD-Mitglieder in ihren Reihen aufgenommen. Einzig die Partei „Die Freiheit“ hat sich dafür entschieden keine Ex-NPD Mitglieder in ihren Reihen aufzunehmen.

Es ist uns klar, dass solche Sätze nicht jedem Islamkritiker, der sich im Internet engagiert oder sonst wie aktiv wird, gefallen werden. Das sollen sie auch nicht! Das Argument, dass Ex-NPD-Mitglieder sich geändert hätten und nun gute Demokraten seien, die sich nun in der rechten, demokratischen und islamkritischen Szene engagieren wollen, ist hanebüchener Schwachsinn, der nur dazu dient diese Leute reinzuwaschen, weil man sonst kaum andere, aktive Mitglieder bekommen kann. Der Grund warum man keine normalen Mitglieder bekommt liegt womöglich bei den Parteiführern, die allesamt aus dem braunen Sumpf kommen. MolauWer wie Herr Beisicht  und Herr Rouhs durch sämtliche rechten und braunen Parteibetten gehüpft ist, der erweist der Islamkritik durch seine Anwesenheit einen Bärendienst. Denn genau wegen solcher Leute werden nur wenige Bürger gegen den Islam politisch aktiv. Dabei spielt es noch nicht mal eine Rolle, ob diese Leute sich ernsthaft von der antidemokratischen Haltung der NPD abgewandt haben, oder ob sie nur nach einer neuen Plattform suchen, weil die andere untergegangen ist und so wie Herr Rouhs, sich mit sämtlichen Mitgliedern zerstreiten. Zu Recht müssen sich Parteien wie die PRO-Partei anhören lassen, dass sie braunes Gedankengut transportieren, auch wenn sie spektakuläre Aktionen mit Mohammed-Karikaturen durchführen.

tobias_nassEs gibt nach Umfragen nun einmal eine Mehrheit von Bürgern in Deutschland, die den Islam sehr kritisch sehen. Aber diese Leute wollen nichts, aber auch gar nichts, mit der braunen Seuche zu tun haben. Aber gerade wegen dieser braunen Elemente, in den Reihen solcher Parteien und Organisationen, werden Bürger davon abgehalten sich zu engagieren. Der Hauptkritikpunkt ist noch nicht einmal, dass diese Leute rechts, oder konservativ, oder freiheitlich wären – sondern, dass sie undemokratisch sind. Und mit undemokratischen, konservativen, freiheitlichen und rechten Parteien haben wir bereits genug Probleme in Deutschland. – Die sind hier nämlich an der Regierung!

Wie soll man den bitte glaubhaft und demokratisch gegen den Islam vorgehen, wenn man, alleine wenn man das Thema anspricht, sofort mit diesen Leuten in Verbindung gebracht wird? Genau diese Braunhemden liefern den Islambefürwortern die besten Argumente, um gegen jeden Islamkritiker vorzugehen.

Es geht nicht darum die Bevölkerung dazu zu bewegen zu den rechten Parteien überzulaufen um diese zu wählen. Es geht vielmehr darum die Islamkritik zur Bevölkerung zu bringen.

Aber offensichtlich ist es gewissen Leuten lieber am äußersten rechten Rand zu fischen und dort ein paar Stimmen einzuhamstern, als die Islamkritik frei von brauner Sauce zu halten. So wird man in jedem Fall nichts gegen den Islam erreichen. Vor allem wird man nichts erreichen, indem man alle Bürger, die den rechten Rand nicht wählen wollen, aus der Islamkritik ausklammert und als linker Abschaum verunglimpft. Man weiß als Bürger, der mit dem Islam nicht einverstanden ist, nicht mehr an wen man sich mit seinen politischen Ansichten noch wenden kann. Und genau das ist das Problem warum die meisten islamkritisch denkenden Deutschen als Nichtwähler gelten dürften. Es gibt einfach keine Partei die wählbar wäre!

Die Erfolgsaussichten solcher Parteien sind ohnehin nur gering. Es ist nicht zu erwarten, das auf absehbarer Zeit eine von ihnen bundesweit über die 5% Hürde springt. Das hängt dann aber damit zusammen, dass die Demokratie, in Bezug auf braunen Mist, noch funktioniert! Eine Lösung des Islamproblems ist in einer breiten Bürgerbewegung zu suchen, die frei von linken und rechten Extremisten ist. Das Problem ist gar nicht einmal, dass die Islamkritiker links oder rechts wären. Das Problem sind Leute die soweit rechts oder links sind, dass sie nicht mehr demokratisch sind. Was wir in Deutschland brauchen ist eine islamkritische Bewegung, die sich vom linken demokratischen Rand bis zum rechten demokratischen Rand erstreckt. Aber keinesfalls darüber hinaus!

Sorry Leute! aber wir wollen eine Islamkritik die frei von brauner Scheiße ist!

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15 Antworten

  1. Sehr richtig .

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  2. Finde ich einen guten Beitrag zur Diskussion. Es sinnvoll sein, dass sich linke Islamkritiker für eine eigene Partei zusammentun. Das dürfte zu erheblichen Irritationen im etablierten linken Lager führen und könnte die Verquickung von Islamkritik und rechtsextremen Elementen insgesamt aufbrechen.

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  3. Jedenfalls war es großartig, wie die Pro’s in NRW diese Salafistenratten aus ihren dunklen Löchern gelockt und
    der ‚manisch blinden‘ Bevölkerung vorgeführt haben – sowas verdient ein bißchen Respekt – der Fairness halber! Gut gemacht!
    PS.
    Linke Islamkritiker-Partei ist’n guter Ansatz!

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    • Das bestreite ich noch gar nicht mal, das die Aktion gut war. Es wäre noch besser gewesen, wenn es eine Gruppe ohne brauner Vergangenheit getan hätte!

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  4. Ein echter Islamkritiker beschränkt seine Kritik nicht auf den Islam in Deutschland, er ist global gegen den Islam. Rechtsextreme benutzen manchmal die Islamkritik als Mittel zum Zweck der Ausländerkritik, haben aber oft garnichts gegen den Islam selbst, so zumindest nach Aussage von NPD-Funktionären wie z.B. Jürgen Rieger aus Hamburg.
    Linke Islamkritiker kenne ich einige. Aber die machen das nur im kleinsten Kreise, sagen ihre Meinung meist nur unter 4 Augen. Soweit ist es in Deutschland schon wieder gekommen.

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    • Wenn wir’s endlich mal schaffen würden, dieses
      „rechts-links Schubladendenken“ loszuwerden,
      kämen diese ‚Kulturbereicherer‘ mit dem (sich!)
      „Bereichern“ ganz schön ins Schleudern, wetten?

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      • Dann fang mal damit an! Es geht nicht um rechts-links. Es geht um demokratisch-undemokratisch. Und die Parteimitglieder an der Spitze sind alle braun eingefärbt. Egal was die tun – für die Islamkritik geht der Schuß nach hinten los!

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  5. Wenn die Islamkritik überhaupt eine Chance haben will, dann sollte sie das hier beherzigen:

    Man darf gespannt sein, wer sich diesen ideologischen Domestizierungsversuchen unterwerfen wird und wer nicht.
    Grundsätzlich weisen wir im Einklang mit der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte (GAM) den zunehmend um sich greifenden, hypochondrische Züge aufweisenden Abgrenzungs- und Kontaktreinheitswahn zurück. Dieser ist unter den Bedingungen der postdemokratisch verwalteten „politischen Korrektheit“ zu einem verleumderisches Droh- und Mobbinginstrument ausgebaut worden. So wird vielfach nach dem Motto geurteilt: Der-kennt-jemanden-der jemanden-kennt-der jemanden-gesehen-hat-der-zu-dicht-an-einem-vermeintlichen-Rechtspopulisten-vorbeigelaufen-ist. Wir verurteilen die Unterwerfung unter dieses hypochondrische und vielfach hysterisch übertriebene Kontaktreinheitsschema als inakzeptable Komplizenschaft mit einer tendenziell faschistoiden Stigmatisierungsseilschaft in Politik, Medien und pseudohumanistischen Kreisen. Hinzu kommt noch, dass die Urheber dieses extrem einseitigen Kontaktreinheitsfanatismus selber oftmals Leute sind, die eine unverantwortliche organisations- und bündnispolitische Nähe zu Stalinisten, ehemaligen Stasi-Leuten, proislamischen Seilschaften, antiisraelischen und proiranischen Hetzern sowie Hisbollah- und Hamassympathisanten aufweisen.

    Aus:
    http://www.hintergrund-verlag.de/texte-stellungnahmen-hintergrund-verlag-zu-einer-absurden-mobbingkampagne.html

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  6. es geht nicht darum die Bevölkerung dazu zu bewegen zu den rechten Parteien überzulaufen um diese zu wählen. Es geht vielmehr darum die Islamkritik zur Bevölkerung zu bringen.

    um dann wieder brav ihr Kreuz bei den Volkszerstörern zu machen. Suuuper Idee.

    Wie ja auch schon auf Pi öfter mal angesprochen und noch niemals widerlegt werden konnte, Linke ganz gleich wie „gemäßigt“ sie erscheinen mögen, sind nicht in der Lage Islamkritik zu betreiben ohne dabei die Argumente von DIE FREIHEIT oder Pro exakt zu kopieren.

    Bezeichnend dabei ist aber, genau die linken Parteien zeichnen Verantwortlich für die Auswirkungen, die sie nun versuchen mit den Argumenten der Rechten zu bekämpfen.
    Sobald es um den Kernpunkt geht wie sich das generell vermeiden ließe, anstatt an den Auswirkungen rumzudoktorn (keine Einwanderung in Sozialsysteme, sofortige Abschiebung von Kriminellen usw.) zücken die Linken direkt wieder irgendeine abgelutschte Keule.

    So wirds eben nichts.

    Konservativ, Familienbejahend und stolz drauf

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  7. Was die Reps angeht stimmt das nicht-die werden nicht mam mehr vom VFS beobachtet und haben sogar mindestens 2 Schwarzafrikaner als Mitglieder,die hatten auch früher schon Ausländer mit dabei.Die Härtefälle dort waren meist vom VFS.Der Name ist aber verbrannt und jeder hält die für 100% Nazis wie man ja auch hier sieht.

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    • Einer von den Schwarzafrikanern hieß sogar Schönhuber!

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      • Schönhuber selbst beendete seine Karriere bei den Republikanern gerade weil er keine Ex-NPD-Mitglieder in der Partei haben wollte:

        „Schönhuber warf mehreren Mitgliedern der Partei, darunter Harald Neubauer, ihre Vergangenheit als NPD-Mitglieder vor. Nach diesen Vorwürfen entzogen die REP-Abgeordneten im Europaparlament Schönhuber wegen „parteischädigenden Verhaltens“ das Vertrauen, was diesen am 25. Mai 1990 dazu veranlasste, seinen Posten als Parteivorsitzender aufzugeben.“

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      • Franz Xaver Schönhuber † 27. November 2005 in München

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  8. […] Führungsriege der PROleten haben wir an dieser Stelle schon einmal unseren Senf abgelassen: Immer nur braune Sauce zur Islamkritik, weswegen wir sie erst gar nicht erwähnen […]

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