Der Abzug aus Afghanistan

BurkaINBootEigentlich ist Afghanistan ein Land das die Welt nicht braucht. Dennoch werden in diesem kärglich armen Landstrich seit Jahrhunderten Kriege geführt. Afghanistan ist ein Steinzeitreservat in dem Zustände herrschen die nur schwer vorstellbar sind. Verbessert hat sich dort seit dem Einmarsch des Westens eigentlich nichts. Schon als die Russen dort waren hat sich nichts verbessert. Es wird sich auch nie etwas verbessern. Dafür ist das Land einfach zu islamisch. Und das wird es nach dem Abzug des Westens auch bleiben.

Ende 2014 wird Afghanistan wieder auf eigenen Beinen stehen. Dann werden die Amerikaner und ihre Verbündeten vom Hindukusch abgezogen sein. Was zurückbleibt werden ein paar hundert Soldaten sein, die einen Botschaftskomplex unter Dauerfeuer schützen sollen und es wird dutzende entführe Entwicklungshelfer geben, die so dumm waren dort hinzugehen. Inzwischen stehen die neuen Warlords in den Startlöchern. Die größten Aussichten werden den paschtunischen Taliban eingeräumt. Bereits diese Woche hat das Islamische Emirat Afghanistan seine Botschaft in Katar eröffnet. Eigentlich soll es sich hierbei um ein Büro für Friedensverhandlungen handeln. Aber der Sprecher der Taliban, Mohammad Naeem erweckte eher den Eindruck als würde er eine Botschaft des Islamischen Emirats Afghanistan eröffnen. Das bei diesem Anlass der Emir von Katar neben ihm stand tut nichts zur Sache und hat auch bestimmt nichts mit dem Islam zu tun.

Ab 2015 werden wir den absoluten Alptraum in diesem Land erleben. Die Zustände dürften die Gleichen sein wie vor 9/11. Afghanistan wird auch weiterhin der größte Opiumproduzent der Welt bleiben. Sogar während der Besatzung wurde gegen den Anbau von harten Drogen nichts unternommen, was eigentlich total unverständlich ist, weil man Opiumfelder mittels Sateliten genau erkennen kann. Hier wäre der Einsatz von Agent Orange angebracht gewesen. Es wurde aber nichts dergleichen unternommen. Zufälligerweise liegen diese Opiumfelder hauptsächlich in den Provinzen im Süden und Westen des Landes, aus denen auch die zumeist paschtunischschtämmigen Taliban stammen. Inwiefern die USA gedenken den Opiumhandel nach dem Abzug zu bekämpfen bleibt schleierhaft, zumal die heiße Ware hauptsächlich durch den Iran transportiert wird. Afghanistan deckt den weltweiten bedarf an Heroin zu etwa 90%. Ohne die Anwesenheit westlicher Streitkräfte dürfte der Preis für das Heroin in Zukunft dramatisch einbrechen, was wiederum die Junkies freuen dürfte. opium_map2050081722-12947Bliebe da noch das Problem mit dem Terrorismus. Vor 9/11 war Afghanistan vermutlich der einzige Hort des Bösen aus amerikanischer Sicht. Inzwischen haben sich die Terrorcamps über die gesamte islamische Hemisphäre ausgebreitet und auch Einzelattentäter kommen zunehmend in Mode. Dennoch bliebt der Hindukusch ein Hotspot des islamischen Terrorismus. Nach dem Abzug der Amerikaner werden wohl auch weiterhin Drohnen über Afghanistan kreisen und das eine oder andere Ziel ausschalten. Stoppen lässt sich der Terrorismus damit aber nicht. Es ist schwer davon auszugehen, dass die Taliban 2015 genau dort weitermachen wo sie 2001 aufgehört haben. Der nächste Krieg ist förmlich vorprogrammiert und in dessen Schatten werden die Terrorcamps blühen, über denen die Drohnen kreisen. Es werden auch weiterhin Frauen in Müllsäcke gesteckt werden und die Geburtenrate wird nach Niger, Mali und Somalia die vierthöchste der Welt bleiben. In Afghanistan bekommt eine Frau durchschnittlich zwischen 7 und 8 Kinder. Dies führt zwangsweise zu einer Verdoppelung der Bevölkerung binnen von 20 Jahren, wenn man die Sterblichkeit miteinbezieht.

Mit Methoden der Kriegsführung nach der Genfer Konvention lässt sich ein asymetrischer Konflikt ohnehin nicht gewinnen. Seit wann halten sich Moslems bitteschön an irgendwelche Regeln? Um in Afghanistan wirklich Frieden zu schaffen müsste man die Regeln zur Kriegsführung über den Haufen werfen. In Vietnam hat sich der Ami ja auch nicht lumpen lassen. Dort war jedes Mittel recht. Dort wurde Agent Orange zur Vernichtung des Urwaldes eingesetzt. Warum darf man das heute nicht mehr verwenden, um die Mohnfelder zu vernichten? – Weil die Bauern ja auf diesen Feldern irgendwann einmal etwas Sinnvolles anbauen könnten! Und was mit Opiumplantagen möglich ist, das kann man sicherlich auch mit Moslems machen. Das Arsenal an Chemischen Waffen ist nahezu unerschöpflich. Wozu wurden diese Waffen eigentlich hergestellt, wenn man sie nach der Genfer Konvention nicht einsetzen darf? Afghanistan ist das perfekte Testgelände, um Massenvernichtungswaffen endlich einmal auszuprobieren. Und wenn sie in Afghanistan funktionieren, dann werden sie sicherlich auch in der restlichen islamischen Hemisphäre funktionieren!

2 Antworten

  1. Immerhin gibt es dort 3 wichtige Industriezweige! Einmal die „Weltbeste Mohnanbauindustrie“. Dann die seit altersher betriebene „Hand Made“ Waffenproduktion und desweiteren die exessive Kinderzeugung! Wobei 40 Kinder mit 4 rechtmäßig erschacherten Vielweibern keine Seltenheit sind. Während dank westlicher Hilfe die Rauschgiftproduktion und die Kindererzeugung bestens floriert ist das Waffenhandwerk wegen des reichlichen Nachschubes an Fertigwaffen etwas zurückgefallen!

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