Sie verlassen den demokratischen Sektor

Dikkat Ölüm TehlikesiDeutschland ist immer noch geteilt. In Trizonesien auf der einen Seite und die Ostzone auf der anderen Seite. Dies macht sich auch politisch bemerkbar. Komischerweise hat über dieses Phänomen, oder sagen wir lieber Problem, noch niemand geschrieben. Wir können da als trizonesisches Blog auch nicht unparteiisch bleiben. Es gibt einfach zu viele Auswirkungen auf die deutsche Politik, welche aus dem Osten rüber schwappen, die aus westlicher Sicht völlig neben der Kappe laufen.

Zunächst einmal müssen wir klar stellen, dass der Islam hauptsächlich ein westdeutsches Problem ist, da die Einwanderung von Muslimen nur in die Bundesrepublik erfolgt ist. Dennoch glauben viele Ossis sich auf dem Gebiet der Islamkritik besonders hervortun zu müssen. Dabei vermischen sie Themen miteinander, die so nur in der Zone zu finden sind. Insbesondere der Hass auf alles Linke kommt in dieser Form nur in der Zone vor, was teilweise auch verständlich ist, weil die Leute drüben besonders unter einer linken Diktatur zu leiden hatten. Im Westen gab es nur die SPD und ein paar dumme Studenten, die unbedingt nach drüben wollten. DIE LINKE ist übrigens auch so ein reines Ostprodukt, das aus der Zone importiert wurde.  

Türken MauerManchmal wünscht man sich wirklich man könnte den Islam in aller Ruhe unter uns Wessis ausdiskutieren. Die Diskussionskultur ist bei uns einfach eine andere und irgendwie scheint auch eine spezielle Form der Political Correctness von drüben rüber geschwappt zu sein. Man muss einen Ossi wieder einen Ossi nennen dürfen, ohne sofort als Besserwessi bezeichnet zu werden. Man sollte sich einmal Gedanken darüber machen wie viele Muslime es in der DDR überhaupt gibt? In Thüringen ist der Anteil mit 4000 Musels angeblich am größten, während er in Sachsen-Anstalt und Brandenburg gar nicht messbar ist. Dennoch scheinen gerade aus diesen Ländern zumindest die Islamkritiker zu kommen, die am lautesten schreien. Schuld daran ist natürlich DIE LINKE – warum auch immer? Inzwischen haben sogar wir im Westen mitbekommen, dass die von DER LINKEN nicht ganz sauber sind, aber deswegen sind sie noch lange nicht an allem schuld. Insbesondere haben sie mit der muslimischen Masseneinwanderung, in die sog. „BRD“, nun wirklich nichts zu tun.

Aber die Roten Socken sind nicht das einzige Ost-Problem das aus der Zone importiert wurde. Auch braune Scheiße gibt es drüben reichlich. Wir wollen ja gar nicht behaupten, dass es solch ewig gestrigen Jünger von Onkel Adi, bei uns nicht geben würde, aber die Ossis produzieren definitiv mehr davon! Leider haben unsere deutschen Brüder jenseits der Mauer nie wirklich ein echtes Demokratieverständnis entwickeln können, was wohl auch der Grund für die permanenten, unsachlichen und ohne jegliches Niveau geführten, Hetzen zwischen Links und Rechts ist. Manchmal hat man den Eindruck, dass das Thema Islam nur als Vorwand genutzt wird, um der jeweiligen Gegenseite eins rein zu drücken. Dafür ist uns im Westen das Thema zu ernst, denn es sind unsere Vorstädte die demnächst brennen werden und nicht Eisenhüttenstadt, Erfurt oder Halle. Es gibt kaum eine Diskussion über den Islam, in der nicht nach kürzester Zeit ein dederischer Islamkritiker auf die ominösen Linken zu sprechen kommen würde. Manchmal geschieht dies auch mit einer Wortwahl, die den Genannten jegliche Menschlichkeit abspricht. Man hat fast den Eindruck, als hätten sie das Bedürfnis die Kommunisten-Jagt des John Edgar Hoover nachzuholen.

Ja, wir haben in Trizonesien nicht nur Migranten aus dem Mittleren Osten, welche unsere Welt nicht verstehen, sondern auch die Einwanderer aus „Mitteldeutschland“ wirken auf uns etwas befremdlich, wenn man mit ihnen über Politik und Religion diskutiert. Einige davon sind auch nach 20 Jahren noch nicht in der Lage sich zu integrieren, geschweige denn zu diskutieren. Es ist wirklich so, dass die Diskussionskultur im Westen eine andere ist. Früher (nicht ganz früher) war es bei uns eine übliche Redensart, wenn man einen Satz mit „Türke über die Mauer schmeißen“ bildete. Heute bietet sich diese Option leider nicht mehr und es würde auch keiner mehr wagen solch einen Satz auszusprechen. Mitunter ist wirklich ein Teil der Polit-Korrektnosti aus dem Osten herüber gekommen, zusammen mit Merkel und Gauck.

Lange Zeit war das Merkel eine Ikone der ostdeutschen Emanzipationsbewegung und viele, der ostzonalen Islamkritiker, hielten Gauck für den Erlöser von Wulff. Leider kam vieles anders, als wir uns das mit der Integration der sowjetischen Besatzungszone so vorgestellt haben. Ein Überspringen des DDR-Jargons ist in der Diskussion, über das hauptsächlich westdeutsche Islamproblem, wenig hilfreich. Unsere Freunde in der SBZ täten gut daran noch ein paar Nachhilfestunden in demokratischer Diskussionskultur zu nehmen. Es ist wirklich nicht unsere Absicht den Ostdeutschen den Mund in Sachen Islamkritik zu verbieten, aber eine Anpassung der Wortwahl an das Westniveau wäre wünschenswert!

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10 Antworten

  1. Schade schade, ich dachte hier hätten ALLE das gleiche Ziel vor Augen.
    Ich als Ossi finde diese Diskussion jedenfalls überflüssig, denn die Zonies mussten, wie schon erwähnt, lange genug mit einer totalitären Diktatur auskommen.
    Mich wundert es jedenfalls nicht, dass die Angst vor erneuten Repressalien gerade bei den ehemaligen Ostdeutschen besonders hoch ist.
    Ich jedenfalls werde weiterhin alles erdenkliche tun und mich von der wahren Religion nicht ins Seidentuch wickeln zu lassen.
    Jeder vernunftgesteuerte Demokrat sollte diese faschistische Religion „Islam“ mit Nichtachtung strafen und aktiv gegen Sie aufklären.
    Ich als Ossi und überzeugter Heide gehe sogar noch einen Schritt weiter, denn ich verstehe nicht nur den Islam als alte Männerreligion, sondern auch das Christentum.
    Es gibt dabei aber einen wichtigen Unterschied, das Christentum hat sich über die Jahrhunderte reformiert, der Islam wird im Gegensatz dazu immer rückständiger.
    Ich glaube an die Wissenschaft, die Menschlichkeit, Aufklärung und zu guter Letzt an mich selbst und das sollten alle Menschen tun, dann hätten wir keine Glaubenskriege mehr.
    Ich hoffe das total verschobene Bild der Ossis wieder etwas gerade gerückt zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen an Alle, die hier die gleichen Ziele verfolgen und niemanden an der Islamdebatte ausschließen wollen.

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    • Ich gebe dir 100% recht. Ich bin froh nach 25 Jahren Köln wieder in Dresden zu leben ohne moslimische Gewalt.

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    • Bravo Heide, dass es das noch gibt, ist höchstwahrscheiinlich dem Überlebenswillen hinter der Mauer zu verdanken. Von diesem Schwefel und Gestank Abstand zu gewinnen ist wahrlich nicht Jedermanns Sache. Jetzt weiß ich wenigst, wo es diese Überlebenskünstler noch gibt, weil seit 2000 Jahren diesem Import aus dem nördlichen Grabenbruch ausgesetzt und trotzdem gerade stehend geblieben ist schon eine Leistung und daher selten, denn was sonst aus dem Osten gekommen ist, sieht der Mitteleuropäer an Merkel&Co. Bei uns ist auch bereits die islame Überschwemmung ausgebrochen und es gibt im Restösterreich bereits über 100 Moscheen, bald gibt es auch auf jedem Berggipfel sowas anstatt dem Gipfelkreuz, was bisher nicht auffällig war aber jetzt wird es bereits zumManko.und die PC wird einen Weg finden dies zubeseitigen.
      Es wird auf die Heiden eine besondere Aufgabe zukommen, denn die Religiösen sitzen zusammen mit den Halsabschneidern, bei Kuchen und Tee und beraten bereitsa, wie sie sich den fetten Braten gemeinsam aufteilen können, Dialogisieren nennt man das und da sind sowohl die Evangelen, wie auch die Katholen eifrig bemüht, dass
      dieser Eingottglaube auf einen gemeinsamen Nenner gebracht wird. Nur da wird der Echte Glaube keinen Spass verstehn, denke ich!
      Also wird die Stunde der Entscheidung endlich für die Heiden kommen.

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      • Das klingt zwar etwas sehr dramatisch, aber leider auch gar nicht so unwirklich.
        Ich kann bis heute nicht verstehen, warum so viele Menschen an diesen vor Jahrhunderten erfundenen Quatsch glauben.
        Ich empfinde die Ausübung jeglicher religiöser Rituale als sehr befremdlich, da es sowas im Osten nicht gab, sogar die Christen haben ihre Religion im stillen Kämmerlein verrichtet.
        Und wie schon gesagt, dieses Gelaber über Ossis und Wessis muss ein Ende haben, denn wir sind seit über 20 Jahren ein gemeinsames deutsches Volk!

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  2. Wenn wir überhaupt noch mal zu irgend was kommen wollen, dann muß zu allererst dieses Ossi-Wessi-Geschwafel aufhören.
    Die Teilung wurde uns doch durch den verlorenen Krieg aufoktroyiert und hatte nicht die geringste Daseinsberechtigung.
    Gerade die „Ossis“ kommen doch aus d e m deutschen Kernland.
    Wir müssen endlich als ein deutsches Volk zusammenstehen, denn die Problem lauern ja wohl wo anders.

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  3. Wenn sich der Artikel auf den unsäglichen „Kewil“ von PI-News bezieht, dann haben Sie meine volle Zustimmung. Hier wird alles Erdenkliche mit der Islamkritik vermischt und das auf Sonderschülerniveau.

    Ansonsten bin ich einigermaßen erstaunt, in einem patriotischen Blog einen solchen Artikel zu lesen. Nach 23 Jahren immer noch von „Ossis“ zu reden ist angesichts der Probleme unseres GEMEINSAMEN Landes absurd.

    Und glauben Sie mir, es lebt sich sehr gut als „Wessi“ unter lauter Deutschen in Mitteldeutschland.

    Hier ein älterer, lesenswerter Artikel zu diesem Thema:

    http://www.sezession.de/7366/sein-und-haben-notizen-aus-deutschlands-mitte.html

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  4. 50Pf ist kein patriotisches Blog und Kewil ist nur die Spitze des Eisbergs. Auch über ein solches Problem muss man in politisch inkorrekter Weise schreiben dürfen und zur Diskussion anregen. Es geht auch nicht darum jemanden auszuschließen, sondern darum eine Veränderung herbeizuführen.

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