Der anonyme FDP-Wähler

anonymer FDP-WählerDer anonyme FDP-Wähler gehört zur Gattung der liberal-konservativen Untergrundwähler. Er taucht nur einmal pro Wahlperiode auf, um sich schlagartig zu vermehren. Pünktlich vor der Wahl verlässt er seine Höhle, in den reichen Vororten von Großstädten und in den schweizer Alpen, um die Wahllokale zur Paarung mit dem konservativ-liberalen CDU-Wähler aufzusuchen. In den nächsten 4-5 Jahren verschwindet er wieder in den besser situierten Bereichen unseres Landes und im benachbarten Ausland.

Der anonyme FDP-Wähler ist ein eher scheuer Wähler, der froher oft zu den Wechselwählern gezählt wurde. Neuesten Untersuchungen zur Folge ist er aber sehr monogam mit den konservativ-liberalen CDU-Wählern verbunden. Er ist ein wichtig für das ökonomische System, obwohl er dieses aus dem Gleichgewicht bringt. Es handelt sich keineswegs um einen sozialen Wähler. Der anonyme FDP-Wähler verhält sich sogar ausgesprochen asozial, indem er den sozialen Wähler regelrecht auspresst. In Krisenzeiten neigt er auch gerne mal zu Kannibalismus.  

Der größte Feind der anonymen FDP-Wählers ist der gemeine Wahlumfragepraktikant. Der gemeine Wahlumfragepraktikant tut sich schwer damit den anonymen FDP-Wähler außerhalb der Paarungszeit überhaupt aufzuspüren. Die Population beträgt dann meistens nur zwischen 1% bis 2%, was dem gemeinen Wahlumfragepraktikanten erhebliche Schwierigkeiten, bei seiner Jagt nach einer zuverlässigen Prognose, bereitet. Oft schon wurde geglaubt, dass der anonyme FDP-Wähler eine gefährdete Art sei. Von den konservativ-liberalen CDU-Wählern wurde er deswegen des öfteren schon unter Naturschutz gestellt, obwohl, nach Meinung von führenden Sozial-Ökologen, dafür keinen Anlass bestand. Zuletzt wurde versucht die Population durch Leihwähler aufzufrischen, da man glaubte er sei vom Aussterben bedroht.

Außerhalb der Paarungszeit ernährt sich der anonyme FDP-Wähler von Subventionen, Lobbyisten, Steuerhinterziehung, gekürzten Sozialausgaben und schweizer Goldbarren. Es wird vermutet, dass er während der Legislaturperiode in den Süden zieht, um sich in den schweizer Alpen häuslich ein zu nisten. Dort legt er sich auch seinen Vorrat an, um über die Legislaturperiode zu kommen. Nach neueste Forschungsergebnissen soll sich der anonyme FDP-Wähler während der Legislaturperiode sogar parasitär gegenüber dem konservativ-liberalen CDU-Wähler verhalten. In dieser Zeit versucht er sich an den Vorräten, dieser Unterart der christlich-kapitalistischen Wechselwähler, zu bereichern. Seine Lebensweise ist seit jeher nassauerisch geprägt.

Es bleibt zu hoffen, dass bald ein Mittel gefunden wird, um diesen äußerst resistenten, sich nicht ins ökonomische System einfügende, aber überaus anspruchsvollen Wähler, endlich aus den Demokratischen Umfeld zu tilgen.

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