Nuhr nicht so weit kommen lassen

Dieter NuhrDie Weihnachtsfeiertage und an Silvester war in der Glotze ausnahmsweise mal etwas Gutes zu sehen. Schade nur, daß man die Wahrheit im Deutschen Qualitäts-Fernsehen nur noch als Kabarettist oder als Comedien aussprechen darf. Besonders weit  haben sich dabei Dieter Nuhr und Urban Priol aus dem Fenster gelehnt.

Priol TiltDer Blog Tapfer im Nirgendwo hat darüber einen schönen Artikel geschrieben, den wir hier als Reblog abdrucken. Die Sendung „TILT!“, von Urban Priol ist ebenfalls sehr zu empfehlen und man  kann sie  inzwischen auch auf Youtube ansehen.

Nuhr nicht so weit kommen lassen.

In der Sendung “Es ist 20 Uhr – 60 Jahre Tagesschau” sagte Dieter Nuhr:

“Die rufen Tod bis … Krieg. Das ist für mich … hat einen Grad von Lächerlichkeit, dem dürfen wir uns nicht anpassen. Und wir passen uns reihenweise da an. Mich macht das wütend. Islam ist ausschließend dann tolerant, wenn er keine Macht hat und da müssen wir unbedingt für sorgen, dass das bei uns so bleibt.”

Ich zitiere diesen Ausspruch mal, da er meiner Meinung nach einer der denkwürdigsten Sprüche des Jahres 2012 war. Tapfer im Nirgendwo präsentiert daher weitere unvergessene Sätze des Jahres 2012, mal gute, mal schlechte, die mich dazu gebracht haben, Artikel zu schreiben.  

“Hatte man in der alten Bundesrepublik noch bis in die siebziger Jahre versucht, das Thema “Holocaust” nicht zu nahe an sich herankommen zu lassen, geht man, seit die 68er das Thema entdeckt haben, damit heute mehr als offensiv um: “Schaut her, wir waren nicht nur die größten Schurken, wir sind auch die besten Aufarbeiter, die die Welt je erlebt hat! Wir haben aus unserer Geschichte gelernt, ganz anders als alle anderen, vor allem die Amis und die Juden!” (Henryk M. Broder)

„Ich persönlich möchte die steuerliche Privilegierung der Ehe beim Splitting-Tarif erhalten, weil unser Grundgesetz die Ehe in unmittelbarem Zusammenhang mit der Familie sieht und beide unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt.“ (Angela Merkel)

“Früher wurden Homosexuelle in Deutschland zu Gefängnis verurteilt. Was für eine glorreiche Zeit für Euch. Niemand steckt Euch ins Gefängnis.” (F. J. Wagner)

“Es ist besser, ein Diktator zu sein als schwul.” (Alexander Lukaschenko)

“Grotesk: Gedenken der Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg auf jüdischem Friedhof während Israel bombt was das Zeug hält” (Dietmar Schulz)

“Die Befestigungsteine – die Steine, in denen die Kölner Klagemauer verankert ist – sind sehr schwer. Ohne sie gäbe es die mobile Klagemauer nicht. Wo sind sie jetzt?” (Tuvia Tenenbom)

“Aber dann kamen ja die Franzosen, die Briten, die Amerikaner und am grünen Tisch haben sie uns mit einer fragwürdigen Entscheidung die Goldmedaillen weggerissen. Und das haben sich die Deutschen gemerkt, denn seit 2008 wird zurückgeritten. Wir holen uns Gold zurück. Gnadenlos!” (Carsten Sostmeier)

„Arsch huh“ ist der Versuch, die Nazis mit der Androhung penetrant kölscher Musik aus der Stadt zu treiben. Das ist richtig gut, dass Köln hier Flagge zeigt.” (Jürgen Becker)

“Weiter Raketen auf Israel – aber Waffenruhe hält bislang” (Focus Online)

“Es geht um Verhandlungen mit dem pragmatischen Teil der Hamas.” (Claudia Roth)

“Die Menschen in Aserbaidschan leben in permanenter Angst. Wir fürchten um unser Leben. Wir fürchten um unsere Arbeitsplätze. Wir fürchten um die Arbeitsplätze unserer Väter und Mütter, Brüder und Schwestern. Wir fürchten um unsere Freunde. Wir fürchten uns jedes Mal, wenn jemand, der uns nahesteht, es wagt, Ihnen zu widersprechen. Wir fürchten uns, und zahlen einen hohen Preis, wenn wir es wagen, uns nicht zu fürchten.” (Emin Milli)

“Wir lehnen den Inhalt und die Botschaft absolut ab.” (Hillary Clinton)

“Die Ursachen dieser Eskalation sind die von der Hamas zu verantwortenden Raketenangriffe aus Gaza, die erheblichen Schaden und auch viele Opfer auf israelischer Seite verursacht haben. Israel hat das Recht, sich zu verteidigen, und hat auch das Recht, seine Bürger zu schützen.” (Guido Westerwelle)

“Bedauerlicherweise entscheiden die Wähler darüber.” (Norbert Röttgen)

“Sei stark. Tu es!” (Lovisa Nystrand)

“Wer das Hetzvideo gegen den Islam und Muslime im Namen der Meinungsfreiheit verteidigt, hat nichts verstanden. Die Mitarbeiter der US-Botschaft in Kairo waren in Todesangst, weil ein Mob drohte die Botschaft zu stürmen, der WEGEN DES VIDEOS aufgestachelt werden konnte. Die rechtspopulistische und islamfeindliche PRO-Bewegung hat das Video auf ihre Website gestellt und GEFÄHRDET DADURCH DEUTSCHE BOTSCHAFTSMITARBEITER. Das erfüllt den Straftatbestände des § 166 StGB!” (Ruprecht Polenz)

“Du trägst einen abgeschnittenen Kopf in deinen Händen, aber ich sehe darin nur eine faule Uhr, die pendelt.” (Shahin Najafi)

“Man darf die zu 99,9 Prozent friedliche muslimische Religion nicht mit der kleinen Gruppe von Leuten verwechseln, die entschlossen sind, eine Bluttat zu verüben.” (Dalil Boubakeur)

“Es ist besser, wenn Sie auf das zeigen israelischer Fahnen oder Symbole verzichten.” (Stadt Kopenhagen)

“Ich trage eine Pistole 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche.” (Stephan Kramer)

“Nichts zu sagen ist allerdings gegen meine Negerpuppe. Ein riesiges Stoffungetüm, ganze achtzig Zentimeter purer, unschuldiger Rassismus mit einem obszön großen Kopf, der so schwer ist, dass er der Puppe immer wieder auf die schmalen Schultern fällt und ihr so permanent einen ergreifend niedergeschlagenen Eindruck verleiht. Als wäre das nicht schon entsetzlich genug, wird das Ganze noch von einem furchterregenden Paar praller, aufgenähter Wurstlippen getoppt. Vollkommen undenkbar, dass so etwas heute noch verkauft würde.” (Sarah Kuttner)

„Ich wollte nicht abhauen, sondern habe Passagieren geholfen, ein Rettungsboot ins Wasser zu lassen.“ (Francesco Schettino)

“Deutschland ist meine Heimat, mein Land. Einigen wird diese Aussage nicht gefallen, weil ich kein “echtes deutsches Blut” habe, aber ob ihr es glaubt oder nicht, mein Blut ist genauso rot wie Eures. Und als Deutscher nehme ich mir das Recht, die Missstände in diesem Land anzuprangern; genauso nehme ich mir das Recht das Land zu loben.” (Özgür Cebe)

“Ich möchte behaupten, dass es in der Regel in Ordnung geht, jemanden zu töten, um eine Millionen Menschen zu retten. Ebenso ist die Todesstrafe eine angemessene Strafe für Leugner der globalen Erderwärmung, die so einflussreich sind, dass eine Million künftigen Todesfälle mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihre persönlichen Handlungen zurückzuführen sind.” (Richard Parncutt)

“Gut möglich, dass der vorläufige Insolvenzverwalter noch Einsparungsmöglichkeiten findet. Aber währenddessen sollte der Theaterbeirat aufhören, sich als Robespierre’scher Wohlfahrtsausschuss zu gerieren. Oder die Kulturpolitiker schleunigst eingreifen.” (Cristian Bos)

“Was gesagt werden muss.” (Günter Grass)

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