Die Neujahrsansprache von 50Pf für das Jahr 2013

Neujahrsansprache50PfLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es muß ein Ruck Deutschland gehen! Und zwar ein Gewaltiger. Wir können es uns nicht weiter bieten lassen, uns von unserer Obrigkeit wie die Bewohner einer Fabrikhalle behandeln zu lassen, in der das oberste Ziel der Kommerz und unsere Freundlichkeit gegenüber Gastarbeitern ist. Wir können es uns nicht mehr länger bieten lassen, nur noch als Humankapital eines Staates betrachtet zu werden, der in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr den Abbau der Demokratie vorangetrieben hat. Inzwischen werden alle Entscheidungen entgegen der Volksmeinung entschieden.

Wir sind mehr als nur Einwohner. Wir sind die Eigentümer unseres Staates, in dem wir, kraft unserer Verfassung, den Souverän stellen. Es ist unser Land, das von Leuten regiert wird, die nicht unsere Zustimmung genießen, gegen ihr Volk handeln und mit einer Skrupellosigkeit ihre Bürger verarschen, daß man gleich kotzen möchte.

Regieren heißte auch Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, um nicht vom eignen Volk überrollt zu werden. Man muß zuallererst das Wohl der eigenen Bürger im Auge haben und sich als Teil des Volkes fühlen. Leider interessiert unsere Volksvertreter das Wohl der Deutschen nicht im Geringsten. Sie denken nur bis zur nächsten Wahl und und versuchen bis dahin das Maximum für sich und ihre Lobbyisten herauszuschlagen.  

Ein langfristiges Denken ist in einem solchen System natürlich nicht möglich. Weder bekommt man einen Blick für das Notwendige, noch für das Unausweichliche. Korruption bedeutet immer auch ein Stück Selbstaufgabe der eigenen Würde. Aber Würde ist in unserem Land schon lange nichts mehr Wert. Gesetze wurden nicht geschrieben, damit man Mittel und Wege findet, um sich als Regierung darüber hinwegzusetzen. Werte sollten Bestand haben, auch wenn die Zeiten sich ändern. Man sollte niemals Werte aufgeben, ohne allgemeiner gesellschaftlicher Zustimmung. Auch sollte man nicht dem Volke neue Werte diktieren, die zwar von oben herab vermittelt, aber von den Menschen abgelehnt werden.

Während uns tagtäglich die Botschaften von Toleranz und Solidarität gegenüber Andersgläubigen indoktriniert werden, verlieren wir mehr und mehr die wahren Werte unserer Gesellschaft aus den Augen. Alte, Kranke und Behinderte behandeln wir wie den letzten Dreck – wie den Abschaum unserer Gesellschaft. Hingegen üben wir Großzügigkeit und Nachsicht gegenüber denen, die unser Wohlwollen nicht verdient haben. Jeder einzelne von uns neigt hin und wieder dazu herablassend auf Menschen zu blicken, deren Schicksal wir nicht kennen, deren Lebensumstände uns egal sind und an deren Leben wir keinen Anteil nehmen wollen, obwohl diese Menschen Deutsche sind.

Wir sind nicht bereit unseren eigenen Wohlstand mit denen zu teilen, die durch Unfälle, Schicksalsschläge oder ihr Alter nicht mehr mithalten können, sollen aber gegenüber denjenigen Opfer erbringen, die uns verachten, ausnützen und hintergehen. Wie lange wollen wir es noch ertragen und wegsehen, wenn in unserem Land Unrecht geschieht, Menschen verachtet und die Tatsachen geleugnet werden?

Wann werden wir endlich aufstehen und „Nein“ sagen? „Nein“, zu der täglichen Gehirnwäsche in den Medien oder direkt von Mitmenschen, die der täglichen Propaganda anheimgefallen sind und diese voller Stolz und Inbrunst weiterverbreiten, weil sie daran glauben wollen und nicht erkennen, daß sie dem falschen Pferd hinterherlaufen. Jeder einzelne hat Angst „Nein“ zu sagen, weil man für eine abweichende Meinung geächtet wird, mit Nachteilen zu rechnen hat, oder gar Angst um Leib und Leben haben muß.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wir können nicht länger abwarten und dem Treiben zusehen, in der Hoffnung es werde sich schon bald etwas ändern, weil es irgendwann doch einen Ausweg, aus dieser kalten Zeit, geben muß. Veränderungen kommen niemals von alleine. Es bedarf Menschen die diese Veränderungen herbeiführen, indem sie für das einstehen, was sie fühlen, denken und eigentlich auch sagen wollen. Jeder einzelne von uns ist berufen dieses Jahr aufzustehen und „Nein“ zu sagen, wenn er sieht das Unrecht geschieht. Wir müssen wieder anfangen uns als ein Kollektiv zu verstehen, in dem derjenige, der dazugehört, zusammen mit anderen aufsteht, um denen, die abseits der Menschlichkeit stehen oder gegen die innersten Werte der Gesellschaft verstoßen, eine klare Kante zu zeigen.

Nur gemeinsam haben wir die Chance für unser aller Wohl etwas zu erreichen, um unsere Zukunft nach unserer Fasson zu gestalten. Aber wir müssen jetzt aufstehen, um für unsere Rechte eintreten, die Einheit unseres Volkes zu wahren und um unsere Freiheit zurück zu erobern. Wir müssen aufeinander zugehen und gemeinsam dem Fisch den Kopf abschlagen, der aus aus dem Maul stinkt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein revolutionäres Jahr 2013

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Eine Antwort

  1. Deutscher Frühling?
    Eher nicht: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das Deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie.
    Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit grösserer Erbitterung, als ihre wirklichen Feinde.“

    Napoleon Bonaparte

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