SPIEGEL hetzt gegen Autisten

Dustin Hoffman in RainmanNach dem Amoklauf eines 20 jährigen in Conneticut haben die Medien diesmal eine andere Ursache ausgemacht, als das andauernde Klischee, vom Egoshooter spielenden, gemobbten Computersüchtigen. Inzwischen verbreiten die Medien, allen voran der DER SPIEGEL, die Meldung, dass es sich bei Adam Lanza um einen gemeingefährlichen Autisten gehandelt hat.

Die Autismusdiagnose wurde von 2 Nachbarn des Amokläufers gestellt, durch diverse „Experten“ per Ferndiagnose übernommen und von unzähligen Journalisten publiziert. Von einer ernsthaften medizinischen Untersuchung des Attentäters, vor dessen Selbstableben, ist bislang nichts bekannt. Dennoch schüren Journalisten, wie die 36 jährige SPIEGEL „Gesundheits-Journalistin“ Cinthia Briseño, undifferenzierte Angst vor Menschen mit Autismus, ohne die geringste Ahnung zu haben.

Dustin_Hoffman-H&KMP5DER SPIEGEL: „Newtown, Connecticut, wird in der grauenhaften Rangliste der Schulmassaker vorläufig als das zweitschlimmste nach Virginia Tech geführt werden. Und wie immer, wenn ein Massenmörder zuschlägt, beginnt die Suche nach Spuren, die vor der Tragödie hätten warnen können. Adam Lanza, der 20-jährige Täter, soll ein sehr stiller, introvertierter junger Mann gewesen sein. Einer, der oft nur Antworten mit drei Wörtern gab. Er habe sehr unter der Scheidung seiner Eltern Nancy und Peter Lanza gelitten, berichten Nachbarn und Verwandte. Und er sei krank gewesen, auch das erzählt ein Nachbar. Adam Lanza habe wegen einer Form von Autismus Medikamente nehmen müssen, sagte Ryan Kraft, der nebenan wohnte, der „Washington Post“. Frank Robertz, Leiter des Berliner Instituts für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie, hat weltweit Profile von Amokläufern erforscht, darunter auch das des Täters im baden-württembergischen Winnenden, der im Jahr 2009 16 Menschen tötete.“

Wikipedia über Asperger:

„Obwohl gegenwärtig noch nicht genügend epidemiologische Studien vorliegen, vermuten die meisten Autoren, dass autistische Menschen eine niedrigere Kriminalrate hätten als nicht autistische Menschen. Sie wären eher Opfer als Täter. Zudem würden sie dazu neigen, Gesetze rigide anzuwenden, und hätten Probleme mit Gesetzesüberschreitungen.“

Cinthia BrisenoEine aus Mexiko stammende Biochemikerin, mit Weiterbildung zur Journalistin, ohne die geringsten psychologischen Kenntnisse, schreibt eine aufgekochte Scheiß über behinderte Menschen, ohne auch nur im geringsten ihr Gehirn einzuschalten und erklärt somit eine Gruppe friedlicher, hochintelligenter Menschen, zu potentiellen Attentätern. Und das Alles auf Grund der Aussagen der Nachbarn einer Waffenfanatikerin, deren Sohn ein Massaker angerichtet hat! Frau Briseño liefert endlich einmal eine Erklärung dafür, warum in Mexiko so viele Journalisten erschossen werden!

Eine Antwort

  1. Ich möchte hier einen leicht verwirrten Kommentar abgeben. Ich schätze mich weder als gemeingefährlich, noch hochintelligent ein, mag sein das ich hin und wieder komisch rüberkomme aber so ist das halt, wenn man Autist ist. Ich weiß auch das jeder eine freie Meinungsäußerung hat, diese Frau sollte allerdings eher ihre, meine Ausdrucksweise sei Entschuldigt, vorlaute Klappe halten, mein Leben ist schon so schwer genug, soll sie meinet wegen über die Dichte von Gasen schreiben aber das Wort Autismus sollte ihren Mund nicht mehr verlassen. So viel dazu von einem Verärgerten Menschen.

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