97,94 Prozent für die BRDDR-Staatsratsvorsitzende und Generalsekretärin des ZK der CDU/SED Angela Merkel

97,94 Prozent für die BRDDR-Staatsratsvorsitzende und Generalsekretärin des ZK der CDUSED Angela MerkelAlle lieben Änschi. Unsere Bundesfotze hat auf ihrem Parteitag der CDU/SED ganze 97,94% der Stimmen erhalten und wurde zur CDU/SED-Fotzsitzenden wiedergewählt. Von den 903 Delegierten stimmten nur 19 gegen Merkel, 8 enthielten sich und satte 876 Stimmviecher sind voll auf Kurs getrimmt und stehen voll und ganz zur Fortführung der Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik. Langfristig ist dies dennoch das schlechteste Ergebnis, das es  in der BRDDR jemals gab.

Hier die bisherigen Wahlergebnisse der vergangenen Wahlen zum BRDDR-Staatsratsvorsitzende und Generalsekretär des ZK der CDU/SED:

Alle Angaben in %

Jahr Beteiligung Ja ungültig 
1950 98,53 99,72 0,28
1954 98,51 99,46 0,54
1958 98,90 99,87 0,13
1963 99,25 99,95 0,05
1967 99,82 99,93 0,07
1971 98,48 99,85 0,15
1976 98,58 99,86 0,14
1981 99,21 99,86 0,14
1986 99,74 99,94 0,06

Was in den deutschen Medien nicht gesagt wird ist, daß bei der CDU/SED auch die Enthaltungen mir eingerechnet werden. In der österreichischen Presse wird dieses kleine Detail nicht verschwiegen, wie man dem ORF entnehmen kann:

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel ist gestern als CDU-Vorsitzende bestätigt worden. Auf dem CDU-Parteitag in Hannover erhielt sie 97,94 Prozent der Stimmen. Die CDU wertet allerdings anders als andere Parteien die Enthaltungen als ungültige Stimmen. Nach der allgemein üblichen Zählung kommt Merkel auf 97 Prozent. 903 Delegierte stimmten für Merkel, 19 gegen sie, neun enthielten sich. Unter frenetischem Jubel der Delegierten sagte Merkel: „Ich bin platt und bewegt. Jetzt geht es zusammen mit denen, die noch gewählt werden, ran an den Speck. Wir haben viel vor.“ Merkel betonte in einer einstündigen Rede erneut, dass sie nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 am liebsten mit der FDP als Koalitionspartner weiterregieren würde. Union und FDP hätten die meisten Gemeinsamkeiten. Ihr bis dahin bestes Ergebnis hatte Merkel bei ihrer ersten Wahl im Jahr 2000 mit 95,94 beziehungsweise unter Einbeziehung der Enthaltungen 95,22 Prozent erzielt, ihr schlechtestes Ergebnis im Jahr 2004 mit 88,41 beziehungsweise 86,85 Prozent.

Video dazu in iptv.ORF.at

Selbst für die CDU/SED ist ein solchen Ergebnis komplett unglaubwürdig. Es gibt sicherlich mehr als 2% Merkelkritiker in dieser Partei. Der CDU/SED-Bundesparteitag setzt sich aus den Delegierten der CDU/SED-Landesverbände, der Auslandsverbände und den Ehrenvorsitzenden zusammen.

Die Landesverbände entsenden genau 1000 Delegierte, die von den Landes-, Bezirks- oder Kreisparteitagen gewählt werden müssen. Die Anzahl der Delegierten, die ein Landesverband entsenden kann, richtet sich nach der Mitgliederzahl des Verbandes sechs Monate vor dem Parteitag und dem Wahlergebnis bei der vergangenen Bundestagswahl im jeweiligen Bundesland. 800 Delegierte werden im Verhältnis der Mitgliederzahlen entsandt, 200 Delegierte im Verhältnis der für die einzelnen Landeslisten der CDU/SED abgegebenen Zweitstimmen. Die Bestimmung der Delegiertenzahlen erfolgt nach dem Höchstzahlverfahren nach d’Hondt.

Wer bei 97,94% noch an wahre Demokratie glaubt ist selber schuld!

Sehen Sie hierzu auch dieses Video.

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