[Das hatte ich bei so einem „Liberalen Institut von Herrn Naumann“ gefunden. Das wollte ich Euch nicht vorenthalten. Da steckt bestimmt die FDP dahinter! (Anm. 50Pf)]

Gérard Bökenkamp

Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat erneut eine Studie zu rechtsextremen Einstellungen in der deutschen Bevölkerung vorgelegt Für die Studie „Die Mitte im Umbruch“ wurden im Sommer 2012 mehr als 2.500 repräsentativ ausgewählte Menschen befragt. Die Studie macht die „rechtsextreme Einstellung“ anhand verschiedener Einstellungskomplexe fest: Dazu gehören Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Chauvinismus, Sozialdarwinismus, Verharmlosung des Nationalsozialismus und Befürwortung einer Diktatur.

Besonders interessant ist die Aufschlüsselung der Einstellung der Anhängerschaft der im Bundestag vertretenen Parteien. Auffällig ist, dass die SPD-Anhängerschaft bei Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Chauvinismus die höchsten Anteile aufweist. Üblicher Weise als rechts bezeichnete Positionen scheinen unter der Anhängerschaft der SPD am weitesten verbreitet zu sein. Dies könnte ein Hinweis für die Autoren der Studie sein, die Terminologie der Studie grundsätzlich zu überdenken. Denn ob der Begriff „Rechtsextremismus“ für diesen Teil der Wählerschaft der demokratischen Parteien wirklich angemessen ist, mag man bezweifeln. Wäre es so, hätten die Sozialdemokraten das größte Problem.

Die Zahlen der…

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