42,6% für die FDP – Absolute Mehrheit knapp verfehlt

Die Meinungsmache der deutschen Fernsehlandschaft wird immer unheimlicher, aber dafür umso durchschaubarer. Der neueste Mainstreammedienhype um Wolfgang Kubicki (FDP), am vergangenen Wochenende, hat deutlich gezeigt woher der Wind weht.
Kubicki war am Freitag Abend zu Gast zu einem unverfänglichen Plauderstündchen in der Heute-Show und am Sonntag Abend im neuen Polit-Talk Absolute Mehrheit auf PRO7 mit Stefan Raab.
Kubicki ist als FDP interne Opposition weit über Schleswig-Holstein hinaus bekannt und scheut keine Konfrontation mit der eigenen Partei im Rampenlicht. Im Gegensatz zu anderen Liberal-Bonzen beherrsche der gelernte Jurist und bekennende Warmduscher dem Volke nach dem Maul zu reden. Des Volkes Meinung ist Herrn Kubicki also wohlauf bekannt. Er versteht es prächtig das auszusprechen, was sich kaum ein Journalist gegenüber der Noch-Regierungspartei FDP zu schreiben wagt.
Es verwundert schon sehr, dass die eigentlich kritische und mitunter humorvolle Heute-Show sich der FDP derart anbiedert und als Plattform zur Verfügung stellt. Der Auftritt von Politikern in Satiresendungen war früher undenkbar. Ein Auftritt von Franz Joseph Strauß im Scheibenwischer wäre nur über die Drohung mit einen nuklearen Erstschlag zu haben gewesen.
In der Debütsendung von Stefan Raab ging es vornehmlich darum die Meinung der Zuschauer zu gewinnen, welche in einem Televoting den besten Diskutanten bestimmen sollen. Das Format wurde anschließend in diversen Journalien hochgejubelt, obwohl Raab auch diese Sendung wie üblich fast als Monolog führte und alle 10 Minuten für den TED unterbrach. Wie die erreichten 42,6% für Kubicki zustandegekommen sind ist mehr als fraglich. Lange wird sich diese Format wohl nicht halten können. Bestenfalls bis zur nächsten Wahl.

Niemand kritisiert Raabs rassistische Entgleisung :
Den Tiefpunkt der Sendung erreicht der Moderator gleich am Anfang im Gespräch mit Wolfgang Kubicki, den er, scheinbar gewagt, tatsächlich jedoch wenig originell befragt, ob „Rösler weg muss“. Kubicki antwortet wie immer launig, und Raab kann es sich nicht verkneifen, auf den glücklosen FDP-Chef einzugehen: „Wenn Rösler das beim Abendessen sieht, fallen ihm hoffentlich nicht die Stäbchen aus der Hand.“
Man muss es vielleicht noch einmal für den Spaß-Rassisten Stefan Raab aufschreiben: Philipp Rösler ist im Alter von neun Monaten aus einem vietnamesischen Waisenhaus nach Niedersachsen geholt worden. Er ist, abgesehen von dieser biografischen Besonderheit, ein völlig durchschnittlicher Deutscher. Im Übrigen essen asiatisch aussehende Menschen anders als in der offenbar beschränkten Vorstellungswelt von Stefan Raab nicht ständig mit Stäbchen. (Der Spiegel)

Die FDP war schon immer das Waagscheißerle der deutschen Parteienlandschaft und ist für eine Weiterführung der schwarz-gelben Regierung von existenzieller Notwendigkeit. Sollte die FDP, bei der nächsten Bundestagswahl, nicht über die 5% Hürde kommen, ist eine rot-grüne Regierung so gut wie sicher.
Personell ist die FDP, mit Fidschi-Rösler und dem warmen Guido, mehr als nur unwählbar für das Volk geworden und bedarf einer rigorosen Reformation, wenn nicht gar einer Revolution, um überhaupt noch ernst genommen zu werden.
Mit Kubicki, Lindner und Brüderle stehen die passenden Ersatzmänner schon in den Startlöchern und opponieren medienwirksam durch alle Gazetten und auf allen Kanälen gegen die zu Witzfiguren verkommen Lobby-Marionetten in Merkels Junta.
Was wir bis zur Wahl im Herbst 2013 erleben ist ein personeller Wechsel in der FDP Spitze, die mit markigen Sprüche in jedes Mikrophon gebrabbelt werden, dass der neuen FDP-Troika, mit Liberalrevoluzzer-Kubicki, Hasch-Lindner und AA-Brüderle, von den MSM unter die Nase gehalten wird.
Diese Partei wird nun systematisch von den Medien hochgeschrieben, bis ein zuverlässiges, zweistelliges Ergebnis zur nächsten Wahl erwartet werden kann.
Leider gibt es in Deutschland noch genug Vollidioten, die regelmäßig zur nächsten Wahl auf diese Meinungsmache hereinfallen und eine völlig korrupte Lobbyisten-Partei in Regierungsverantwortung hieven, die zwischen den Wahlen in der Versenkung verschwindet und die Reichen bereichert.

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